Zur Anwendung der Mordmerkmale in der Strafrechtspraxis

Die rechtspolitische Diskussion über eine Reform des Mordtatbestandes des § 211 StGB bedarf empirischer Grundlagen. Hierbei stellt sich u. a. die Frage nach der Anwendung der einzelnen Mordmerkmale in der Strafrechtspraxis. Der vorliegende Beitrag trägt empirische Befunde über die Anwendung der M...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Dölling, Dieter (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2015
In: Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie
Year: 2015, Jahrgang: 9, Heft: 4, Pages: 228-235
ISSN:1862-7080
DOI:10.1007/s11757-015-0334-3
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei registrierungspflichtig, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/s11757-015-0334-3
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Verfasserangaben:Dieter Dölling
Beschreibung
Zusammenfassung:Die rechtspolitische Diskussion über eine Reform des Mordtatbestandes des § 211 StGB bedarf empirischer Grundlagen. Hierbei stellt sich u. a. die Frage nach der Anwendung der einzelnen Mordmerkmale in der Strafrechtspraxis. Der vorliegende Beitrag trägt empirische Befunde über die Anwendung der Mordmerkmale zusammen. Es zeigt sich, dass die rechtspolitisch umstrittenen Mordmerkmale der Heimtücke, des niedrigen Beweggrundes und der Absicht, eine andere Straftat zu verdecken, erhebliche praktische Bedeutung haben.
Beschreibung:"Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um ein Referat, das im Rahmen der Beratungen der vom Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz eingesetzten Expertengruppe zur Reform der Tötungsdelikte (§§ 211–213, 57a StGB) gehalten wurde."
Gesehen am 21.06.2016
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1862-7080
DOI:10.1007/s11757-015-0334-3