Kriminologie als interdisziplinäre Wissenschaft: Situation und Perspektiven

Die Kriminologie hat sich in Deutschland vor allem an den juristischen Fakultäten etabliert, muss sich zurzeit aber mit Abbautendenzen auseinandersetzen, die ihre Ursache u. a. in der Minderheitenposition haben, in der sich die Kriminologen in ihren jeweiligen Fakultäten befinden. Diesen Tendenzen...

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Main Author: Dölling, Dieter (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2016
In: Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie
Year: 2016, Volume: 10, Issue: 4, Pages: 243-247
ISSN:1862-7080
DOI:10.1007/s11757-016-0390-3
Online Access:Verlag, kostenfrei registrierungspflichtig, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/s11757-016-0390-3
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Author Notes:Dieter Dölling
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Summary:Die Kriminologie hat sich in Deutschland vor allem an den juristischen Fakultäten etabliert, muss sich zurzeit aber mit Abbautendenzen auseinandersetzen, die ihre Ursache u. a. in der Minderheitenposition haben, in der sich die Kriminologen in ihren jeweiligen Fakultäten befinden. Diesen Tendenzen ist wegen der Bedeutung der Kriminologie als einer Wissenschaft, die sich mit zentralen gesellschaftlichen Problemen befasst, entgegenzutreten. Die Kriminologie bedarf einer sicheren Verankerung in der Rechtswissenschaft und in den Psycho- und Sozialwissenschaften. Es könnten interdisziplinäre kriminologische Forschungszentren gebildet werden. Auf einer Reihe von Gebieten empfiehlt sich eine enge Zusammenarbeit von Kriminologie und forensischer Psychiatrie.
Item Description:Gesehen am 24.01.2017
Physical Description:Online Resource
ISSN:1862-7080
DOI:10.1007/s11757-016-0390-3