Trauma, Resilienz und Emotionsregulation = Trauma, resilience, and emotion regulation

Einleitung: Das Erleben traumatischer Erfahrungen in der Kindheit und Jugend gilt als Risikofaktor für Psychopathologie. Eine funktionale Emotionsregulation (ER) könnte für einen späteren resilienten Entwicklungsverlauf bedeutsam sein. Material & Methoden: In dieser Studie wurde der habituel...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Holl, Julia (VerfasserIn) , Wolff, Sebastian (VerfasserIn) , Barnow, Sven (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2017
In: Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
Year: 2017, Jahrgang: 67, Heft: 2, Pages: 83-90
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0042-120271
Online-Zugang:Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-120271
Verlag, Pay-per-use, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0042-120271
Volltext
Verfasserangaben:Julia Holl, Isabel Pap, Jonna Südhof, Elisabeth Wolff, Katharina Staben, Sebastian Wolff, Anja Höcker, Philipp Hiller, Ingo Schäfer, Sven Barnow
Beschreibung
Zusammenfassung:Einleitung: Das Erleben traumatischer Erfahrungen in der Kindheit und Jugend gilt als Risikofaktor für Psychopathologie. Eine funktionale Emotionsregulation (ER) könnte für einen späteren resilienten Entwicklungsverlauf bedeutsam sein. Material & Methoden: In dieser Studie wurde der habituelle Einsatz von spezifischen ER-Strategien zwischen psychisch gesunden Personen mit (n=61) und ohne (n=52) traumatische Erfahrungen in der Kindheit und Jugend mithilfe des Heidelberger Fragebogen zur Erfassung der Emotionsregulationsstrategien (H-FERST) verglichen. Psychopathologie wurde mittels SKID-I, ADP-IV, SCL-27 und BDI-II erfasst. Ergebnisse: Die beiden Gruppen unterschieden sich nicht signifikant im habituellen Einsatz der ER-Strategien. Die gesunden Personen mit traumatischen Erfahrungen gaben eine signifikant höhere subjektive psychische Belastung an. Diskussion & Schlussfolgerung: Vor dem Hintergrund einer subjektiv höheren psychischen Belastung könnte eine funktionale habituelle Nutzung von ER-Strategien einen Erklärungspfad für die resiliente Entwicklung von Betroffenen mit traumatischen Erfahrungen in der Kindheit und Jugend darstellen.
Beschreibung:Gesehen am 25.09.2017
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0042-120271