Open Access und Marktregulierung im deutschen Recht

Im folgenden Beitrag wird untersucht, ob und wie sich die verschiedentlich vorgeschlagenen und zum Teil umgesetzten „Open Access“-Instrumente in der Wissenschaft in das System des deutschen Urheberrechts einpassen lassen. Die jüngeren und jüngsten Gesetzesnovellen wählen teilweise marktrechtliche...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Geibel, Stefan J. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2017
In: Heidelberger Jahrbücher online
Year: 2017, Jahrgang: 2, Pages: 59-79
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2017.0.23692
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heiup-hdjbo-236924
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.17885/heiup.hdjbo.2017.0.23692
Volltext
Verfasserangaben:Stefan J. Geibel
Beschreibung
Zusammenfassung:Im folgenden Beitrag wird untersucht, ob und wie sich die verschiedentlich vorgeschlagenen und zum Teil umgesetzten „Open Access“-Instrumente in der Wissenschaft in das System des deutschen Urheberrechts einpassen lassen. Die jüngeren und jüngsten Gesetzesnovellen wählen teilweise marktrechtliche Ansatzpunkte. Das Ringen um eine interessengerechte Urheberrechtsordnung führt gerade in diesem Bereich angesichts der besonderen Eigentümlichkeiten wissenschaftlicher Werke und der Bedeutung besonderer Marktintermediäre zu der Erkenntnis, dass in das Urheberrecht Elemente eines Marktregulierungsrechts eingepflanzt worden sind, dass der Gesetzgeber sich des marktrechtlichen Charakters bewusst werden und das Urheberrecht insoweit zu einem „Werkmarktrecht“ weiterentwickeln muss.
Beschreibung:Gesehen am 12.10.2017
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2017.0.23692