Wir können uns immer irren: über Fakten und gefühlte Wahrheiten

„Die Welt urteilt nach dem Scheine“ - lässt Johann Wolfgang von Goethe seinen Clavigo im gleichnamigen Trauerspiel sagen. Eben nicht nach dem äußeren Schein zu urteilen, den Dingen auf den Grund zu gehen und ihr wahres Sein zu erkennen, kann man als Aufgabe der Wissenschaft beschreiben. Doch lasse...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Schumacher, Karin (VerfasserIn) , Zohlnhöfer, Reimut (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2017
In: Ruperto Carola
Year: 2017, Jahrgang: 11, Pages: 7-15
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: http://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/view/23748
Volltext
Verfasserangaben:Karin Schumacher, Reimut Zohlnhöfer
Beschreibung
Zusammenfassung:„Die Welt urteilt nach dem Scheine“ - lässt Johann Wolfgang von Goethe seinen Clavigo im gleichnamigen Trauerspiel sagen. Eben nicht nach dem äußeren Schein zu urteilen, den Dingen auf den Grund zu gehen und ihr wahres Sein zu erkennen, kann man als Aufgabe der Wissenschaft beschreiben. Doch lassen sich Sein und Schein tatsächlich immer klar voneinander trennen? Welche Rolle spielt der Irrtum im Forschungsprozess? Wie gehen wir damit um, dass zunehmend „gefühlte Wahrheiten“ an Glaubwürdigkeit gewinnen, wissenschaftliche Fakten dagegen dreist geleugnet werden? Und ist der Wissenschaftsbetrieb selbst nicht zuweilen in Gefahr, dem schönen Schein zu viel Bedeutung beizumessen oder sich von ihm blenden zu lassen? Über ihre Erfahrungen und Einschätzungen sprechen die Zellbiologin Karin Schumacher und der Politikwissenschaftler Reimut Zohlnhöfer.
Beschreibung:Gesehen am 02.01.2018
Beschreibung:Online Resource