Läsionen peripherer Nerven: MR-Neurografie als innovative Ergänzung zur Elektrodiagnostik

<p>Die Diagnostik peripherer Nervenschädigungen beruht bislang vor allem auf neurophysiologischen Untersuchungsverfahren. Technische Fortschritte im Bereich der Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglichen zunehmend, die Magnetresonanz (MR)-Neurografie auch in der Abklärung von Erkrankungen d...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Wessig, Carsten (VerfasserIn) , Bendszus, Martin (VerfasserIn) , Pham, Mirko (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
In: Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie
Year: 2012, Jahrgang: 44, Heft: 03, Pages: 155-162
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/s-0032-1324371
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0032-1324371
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0032-1324371
Volltext
Verfasserangaben:C. Wessig, M. Bendszus, K. Reiners, M. Pham
Beschreibung
Zusammenfassung:<p>Die Diagnostik peripherer Nervenschädigungen beruht bislang vor allem auf neurophysiologischen Untersuchungsverfahren. Technische Fortschritte im Bereich der Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglichen zunehmend, die Magnetresonanz (MR)-Neurografie auch in der Abklärung von Erkrankungen des peripheren Nervensystems einzusetzen. Anhand experimenteller Untersuchungen wird dargestellt, wie die MR-Neurografie axonale und entmarkende Läsionen peripherer Nerven sichtbar machen kann. Im klinischen Einsatz kann die MR-Neurografie in Kombination mit neurophysiologischen Verfahren die Diagnosefindung bei fokalen Nervenläsionen im Rahmen von Engpass-Syndromen, traumatischen oder anderen Läsionen verbessern. Sie leistet insbesondere einen wertvollen Beitrag zur exakten Lokalisationsdiagnostik in Körperregionen, die der Elektrodiagnostik schwer zugänglich sind. Aber auch bei Polyneuropathien können durch die MR-Neurografie neue pathophysiologische Erkenntnisse gewonnen werden, wie anhand der diabetischen Neuropathie erläutert wird.</p>
Beschreibung:Gesehen am 05.04.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-3980
DOI:10.1055/s-0032-1324371