Narkolepsie im Kindes- und Jugendalter: Symptome, Diagnostik und Therapie : ein Fallbericht

Zusammenfassung. Narkolepsie ist eine seltene, multifaktoriell bedingte Erkrankung des Hypothalamus mit den Leitsymptomen Tagesschläfrigkeit und Kataplexie. (Schlaf-)EEG und HLA-DR-Genotyp sichern die Diagnose. Wir berichten hier über ein 14-jähriges Mädchen mit Ängsten, Depressivität, Schulve...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Gehrmann, Jochen (VerfasserIn) , Siegler, Dominik (VerfasserIn) , Reimer, Inga (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: September 26, 2016
In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Year: 2016, Jahrgang: 45, Heft: 2, Pages: 149-157
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000461
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1024/1422-4917/a000461
Verlag, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1422-4917/a000461
Volltext
Verfasserangaben:Jochen Gehrmann, Dominik Siegler, Evelin Ignacy und Inga Reimer
Beschreibung
Zusammenfassung:Zusammenfassung. Narkolepsie ist eine seltene, multifaktoriell bedingte Erkrankung des Hypothalamus mit den Leitsymptomen Tagesschläfrigkeit und Kataplexie. (Schlaf-)EEG und HLA-DR-Genotyp sichern die Diagnose. Wir berichten hier über ein 14-jähriges Mädchen mit Ängsten, Depressivität, Schulvermeidung, sozialem Rückzug sowie sehr häufigen imperativen Schlafanfällen tagsüber mit Kataplexie. Im Kindes- und Jugendalter gibt es gegenwärtig für die Indikation Narkolepsie kein zugelassenes Medikament. Unsere Patientin profitierte signifikant und zügig von einer off-label medikamentösen Therapie mit dem Wirkstoff Methylphenidat in Verbindung mit Psychoedukation, Verhaltens- und Familientherapie. Narkolepsie ist eine sehr seltene, aber möglicherweise unterschätzte Differentialdiagnose bei unklarer Tagesmüdigkeit und Ängsten bzw. Depressivität im Kindes- und Jugendalter. Die Kern- und komorbiden Symptome sprachen in diesem Fall gut auf eine allerdings höher dosierte Stimulanzientherapie an
Beschreibung:Gesehen am 26.04.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1664-2880
DOI:10.1024/1422-4917/a000461