Myelodyplastische Syndrome: Standards und neue Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

Die aktuelle WHO-Klassifikation hat die Nomenklatur der „refraktären Anämien“ zugunsten des Begriffs „myelodysplastisches Syndrom“ (MDS) verlassen. Da die medulläre Blastenateil im Falle einer Expansion der erythroiden Vorläuferzellen nicht mehr auf die nicht erythropoetischen Zellen bezogen wir...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Nolte, Florian (VerfasserIn) , Hofmann, Wolf-Karsten (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 10. Oktober 2017
In: Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2017, Jahrgang: 142, Heft: 20, Pages: 1502-1507
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0042-116216
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-116216
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0042-116216
Volltext
Verfasserangaben:Florian Nolte, Wolf-Karsten Hofmann
Beschreibung
Zusammenfassung:Die aktuelle WHO-Klassifikation hat die Nomenklatur der „refraktären Anämien“ zugunsten des Begriffs „myelodysplastisches Syndrom“ (MDS) verlassen. Da die medulläre Blastenateil im Falle einer Expansion der erythroiden Vorläuferzellen nicht mehr auf die nicht erythropoetischen Zellen bezogen wird, wird statt einer akuten myeloischen Leukämie M6 zukünftig ein MDS mit Exzess von Blasten diagnostiziert. Erstmals wird mit der Mutation im SF3B1-Gen eine Genmutation als Diagnosekriterium berücksichtigt. Nur mit dieser ist eine vollständige und präzise Diagnostik und Klassifikation gemäß WHO neben Durchführung zytomorphologischer, zytochemischer und zytogentischer Analysen möglich. Der revidierte IPSS-Fragebogen erlaubt eine differenziertere Risikoabschätzung, da auch selteneren zytogenetischen Veränderungen eine prognostische Relevanz zugeordnet werden kann.
Beschreibung:Gesehen am 26.04.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0042-116216