Befunde aus EEG-Untersuchungen zum Mentalen Training: ein Überblicksartikel

Mentales Training (MT) im Sinne der planmäßig wiederholten Vorstellung eines Bewegungsablaufes ist ein zentraler Gegenstand sportpsychologischer Forschung. Im Hochleistungssport und in der Rehabilitation wird es zur Optimierung von Bewegungen eingesetzt. Einen Erklärungsansatz der Trainingswirkung...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Frenkel, Marie Ottilie (VerfasserIn) , Maltese, Simona (VerfasserIn) , Schankin, Andrea (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
In: Zeitschrift für Sportpsychologie
Year: 2012, Jahrgang: 19, Heft: 1, Pages: 16-25
ISSN:2190-6300
DOI:10.1026/1612-5010/a000065
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1026/1612-5010/a000065
Verlag, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1026/1612-5010/a000065
Volltext
Verfasserangaben:Marie Ottilie Frenkel, Simona Maltese, Andrea Schankin (Universität Heidelberg)
Beschreibung
Zusammenfassung:Mentales Training (MT) im Sinne der planmäßig wiederholten Vorstellung eines Bewegungsablaufes ist ein zentraler Gegenstand sportpsychologischer Forschung. Im Hochleistungssport und in der Rehabilitation wird es zur Optimierung von Bewegungen eingesetzt. Einen Erklärungsansatz der Trainingswirkung bietet die Simulationstheorie mit dem zentralen Postulat, dass Bewegungsausführung und -vorstellung gleiche neuronale Strukturen aktivieren (funktionale Äquivalenz). Diese Annahme wurde mittels verschiedener neurophysiologischer Methoden geprüft, die teils zu widersprüchlichen Befunden führten. Die Elektroenzephalographie (EEG) kann unserer Ansicht nach dabei helfen, Lücken im theoretischen Erkenntnisprozess zu schließen. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die aktuelle Befundlage zum Mentalen Training mittels EEG. Es sollen drei wesentliche Vorteile der Methode aufgezeigt werden: (a) das EEG liefert Maße der neurophysiologischen Aktivität mit hoher zeitlicher Auflösung, (b) technische Weiterentwicklungen (drahtlose Hardware, tragbare Ausrüstung) erlauben die notwendige Bewegungsfreiheit für eine Anwendung im Sportkontext und (c) in der Rehabilitation kann die Vorstellung von Bewegungen als mentale Strategie dienen, um eine Neuroprothese auf Basis von Hirnsignalen zu steuern.
Beschreibung:Gesehen am 03.05.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2190-6300
DOI:10.1026/1612-5010/a000065