Allergologie in der HNO = Urticaria - a diagnostic and therapeutic challange

Urtikaria ist eine häufige Erkrankung der Haut mit einer Lebenszeitprävalenz von ca. 25%. Sie wird je nach Dauer der Symptome in eine akute (< 6 Wochen) und eine chronische Form (> 6 Wochen) unterteilt. Die akute spontane Urtikaria bedarf gemäß Leitlinie keiner weiterführenden Diagnostik,...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Schmieder, Astrid (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2017
In: Allergologie
Year: 2017, Jahrgang: 40, Heft: 2, Pages: 60-66
ISSN:0344-5062
DOI:10.5414/ALX01896
Online-Zugang:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.5414/ALX01896
Volltext
Verfasserangaben:Astrid Schmieder
Beschreibung
Zusammenfassung:Urtikaria ist eine häufige Erkrankung der Haut mit einer Lebenszeitprävalenz von ca. 25%. Sie wird je nach Dauer der Symptome in eine akute (< 6 Wochen) und eine chronische Form (> 6 Wochen) unterteilt. Die akute spontane Urtikaria bedarf gemäß Leitlinie keiner weiterführenden Diagnostik, da diese häufig infektassoziiert und spontan remittierend ist. Bei der chronisch spontanen Urtikaria empfiehlt sich eine gezielte, anamnesebasierte Diagnostik. Die Standardtherapie besteht aus der systemischen Gabe von H1- Antihistaminika der neuen Generation. Bei unzureichendem Ansprechen auf die 4-fach zugelassene Dosis der Antihistaminika ist seit 2014 (für die chronisch spontane Urtikaria) Omalizumab zugelassen. Dieser hochwirksame monoklonale anti-IgE-Antikörper induziert bei 44% der Patienten eine komplette und bei 66% einer partielle Remission. Als weitere Therapieoptionen bei einer therapierefraktären Urtikaria stehen Cyclosporin A und Montelukast off-label zur Verfügung.
Beschreibung:Gesehen am 05.06.2018
Beschreibung:Online Resource
ISSN:0344-5062
DOI:10.5414/ALX01896