Polypharmazie im Alter: klug entscheiden mit dem FORTA-Prinzip = Polypharmacy in the old age : wise decision with the FORTA- Principle

Multimorbidität und Polypharmazie sind Gefahren für ältere Patienten; die Verbesserung der Arzneimitteltherapiequalität ist wichtig und eine neue Herangehensweise - die FORTA [Fit fOR The Aged]-Liste - soll dieses Vorhaben in der klinischen Praxis unterstützen. In dieser Übersicht sollen anwen...

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Bibliographic Details
Main Authors: Wehling, Martin (Author) , Throm, Christina (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 11.September 2015
In: Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2015, Volume: 140, Issue: 18, Pages: 1378-1382
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0041-103205
Online Access:Verlag, Volltext: http://dx.doi.org/10.1055/s-0041-103205
Verlag, Volltext: http://www.thieme-connect.de.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/DOI/DOI?10.1055/s-0041-103205
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Author Notes:Martin Wehling, Christina Throm
Description
Summary:Multimorbidität und Polypharmazie sind Gefahren für ältere Patienten; die Verbesserung der Arzneimitteltherapiequalität ist wichtig und eine neue Herangehensweise - die FORTA [Fit fOR The Aged]-Liste - soll dieses Vorhaben in der klinischen Praxis unterstützen. In dieser Übersicht sollen anwendungsbezogene Details für einen erfolgreichen Gebrauch von FORTA beschrieben werden. Die Liste kategorisiert Medikamente abhängig von der Evidenz für Sicherheit, Wirksamkeit und allgemeiner Alterstauglichkeit in vier Gruppen: A (unentbehrlich), B (nützlich), C (bedenklich) und D (zu vermeiden). Als implizite Methode ist sie nur anwendbar, wenn medizinische Details zum Patienten bekannt sind. Der Prozess beginnt mit Anamnese und diagnostischem Assessment, inklusive Schweregradeinteilung der Erkrankungen. Das ist die Basis für die FORTA-unterstützte Auswahl von Medikamenten um Übertherapie (Medikament nicht nötig), Untertherapie (Zustand nicht, oder nicht ausreichend mit positiv bewerteten Medikamenten behandelt) oder Fehltherapie (Medikament indiziert, aber negatives, anstatt positiv bewertetem Medikament ausgewählt) zu vermeiden. Der Auswahl folgen sekundäre Analysen, beispielsweise bezüglich der Dosierung oder Kontraindikationen. Das Medikationsschema wird dann aufgrund der beobachteten erwünschten klinischen Effekte und Nebenwirkungen angepasst.
Item Description:Paralleltitel von Frontdoor übernommen
Gesehen am 19.11.2018
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/s-0041-103205