Gehört das Christentum zum Westen?: über Fremdheit und Selbstfremdheit der Kirchen im Kontext eskalierender Kulturkämpfe

Als sich 1989 mit dem Mauerfall die bipolare Welt des Kalten Krieges auflöste, wurde die Frage aufgeworfen, welche Konturen die neu entstehende Welt haben würde. Francis Fukuyama und Samuel P. Huntington zählen zu den bekanntesten Deutern der Welt nach Ende des Kalten Krieges. Während Fukuyama v...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Bachmann, Arne (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
In: Multipolarität und bipolare Konfrontationen
Year: 2019, Pages: 19-47
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_2
Online-Zugang:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-22927-6_2
Volltext
Verfasserangaben:Arne-Florian Bachmann
Beschreibung
Zusammenfassung:Als sich 1989 mit dem Mauerfall die bipolare Welt des Kalten Krieges auflöste, wurde die Frage aufgeworfen, welche Konturen die neu entstehende Welt haben würde. Francis Fukuyama und Samuel P. Huntington zählen zu den bekanntesten Deutern der Welt nach Ende des Kalten Krieges. Während Fukuyama vom Ende aller Systemkämpfe und der globalen Durchsetzung der liberalen Demokratie ausging, sah Huntington stärker ethnische, kulturelle und religiöse Gegenbewegungen zur Globalisierung aufkommen. Diese würden auf neue Kulturkämpfe hinauslaufen. Im vorliegenden Aufsatz wird zunächst der Versuch unternommen nach über zwanzig Jahren erneut einen Blick auf die Fukuyama-Huntington-Debatte zu werfen. Dabei wird die These vertreten, dass beide Denker nicht zwei Enden eines Kontinuums beschreiben, sondern „zwei Seiten derselben Medaille“.
Beschreibung:First online: 31 October 2018
Gesehen am 26.11.2018
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783658229276
DOI:10.1007/978-3-658-22927-6_2