Kommerzialisierung des menschlichen Körpers

'Rohstoff Mensch': Kaum ein Teil des menschlichen Körpers, der nicht medizinisch, wissenschaftlich oder kosmetisch genutzt werden könnte. Die Biomedizinkonvention des Europarates sowie die europäische Grundrechte-Charta enthalten ein ausdrückliches Kommerzialisierungsverbot. Grund und...

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Taupitz, Jochen (BerichterstatterIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin, Heidelberg Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2007
Schriftenreihe:Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim 28
SpringerLink Bücher
DOI:10.1007/978-3-540-69973-6
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-540-69973-6
Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/978-3-540-69973-6
Cover: https://swbplus.bsz-bw.de/bsz265773636cov.jpg
Inhaltsverzeichnis: https://swbplus.bsz-bw.de/bsz26244710xinh.htm
Volltext
Verfasserangaben:edited by Jochen Taupitz
Inhaltsangabe:
  • CONTENTS; Das Verbot der Kommerzialisierung des menschlichen Körpers und seinerTeile: Lässt es sich rational begründen? - Zugleich Einführung in das Tagungsthema; Die erste Form des Eigentums. Constantin Volney und die Genealogiemoderner Bio-Ethik; „Was die Europäer uns gebracht haben, ist der Körper."Von der Undenkbarkeit des Körpers als Objekt; Kommerzialisierung des menschlichen Körpers:Nutzen, Folgeschäden und ethische Bewertungen; Inwertsetzung der Gattung:Zur Kommerzialisierung der Fortpflanzungsmedizin; Menschliches Blut - altruistische Spende für kommerzielle Zwecke?
  • Leichen-Schau und Menschenwürde.Von Körperwelten, Kuriositätenkabinetten und Crash-Test-DummiesZur Kommodifizierung menschlicher Organe im freiheitlichen Rechtsstaat; Die Nicht-Kommerzialisierung des Organtransfers als Gebot einer GlobalPublic Policy: Normative Prinzipien und gesellschaftspolitischeBegründungen; Gewinnverbot: Die ambivalente Verteidigung einer Kultur der Gabe; Das Verbot der Kommerzialisierung des menschlichen Körpers:mehr als Tabu? - Ethische Aspekte; Über Körper und Leiber und deren Selbstkommerzialisierung
  • Zum moralischen Status des menschlichen Körpers -Eine Diskussion mit der ‚Phänomenologie der Leiblichkeit'Die normative Relevanz der körperlichen Verfasstheit zwischenSelbst- und Fremdverfügung; Lebendorganspende und Selbstbestimmung. Anthropologische, ethische undrechtliche Überlegungen zum Zusammenhang von Würde und Freiheit; Ein Modell zur Konstitution von Nutzungsrechten an menschlichem Gewebeund Körpermaterialien; Lizenzforderungen auf Blutkonserven - Das Geschäft mit Patenten auf Bluttests; Genetische Informationen - Nutzungsrechte und der Schutz der informationellenPrivatheit
  • Die Veräußerung von Körpersubstanzen, der „Informed Consent" undethisch relevante Charakteristika der HandlungskontexteDie Person in unpersönlichen Beziehungen. Das Beispiel der Prostitution; Freiwillige Selbstversklavung - Eine extreme Form der Kommerzialisierung; Von der herrenlosen Sache zum kommerziellen Objekt:Leichen, Geld und Moral in der „Körperwelten-Debatte"; Grenzen der kommerziellen und medizinischen Verfügbarkeit des menschlichen Körpers. Ein Fallbeispiel aus der chinesischen Medizinethik
  • Beobachtungen zu Motiven bei der Ovum-Spende für Experimente zumTransfer des Zellkerns aus somatischen Zellen in Ova (hSCNT)Leib als Eigentum: Zur aktuellen Diskussion in Japan; Organtransplantation und Organhandel im Iran; Grenzen der Verfügbarkeit über den menschlichen Körper:Das Kommerzialisierungsverbot in der Transplantationsmedizin Südkoreas; Kommerzialisierung in der Transplantationsmedizin:Welcher Eigennutz steht dem Spender zu?; Kommerzialisierung der Lebendorganspende und die Rolleder Lebendspendekommissionen; Autorenverzeichnis