Die zweite Große Koalition: Eine Bilanz der Regierung Merkel 2005–2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte das vom Ausgang der Bundestagwahl 2005 erzwungene Regierungsbündnis anfangs als eine "Koalition der neuen Möglichkeiten" bezeichnet. Tatsächlich konnte vermutet werden, dass parteitaktisch bedingte Entscheidungsblockaden in der Großen Koalition vermin...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Egle, Christoph (HerausgeberIn) , Zohlnhöfer, Reimut (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift Sammelband
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
Schriftenreihe:SpringerLink Bücher
DOI:10.1007/978-3-531-92434-2
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-531-92434-2
Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-92434-2
Volltext
Verfasserangaben:herausgegeben von Christoph Egle, Reimut Zohlnhöfer
Beschreibung
Zusammenfassung:Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte das vom Ausgang der Bundestagwahl 2005 erzwungene Regierungsbündnis anfangs als eine "Koalition der neuen Möglichkeiten" bezeichnet. Tatsächlich konnte vermutet werden, dass parteitaktisch bedingte Entscheidungsblockaden in der Großen Koalition vermindert würden, da CDU/CSU und SPD ein gemeinsames Interesse an einer erfolgreichen Regierungspolitik hätten. Andererseits wurde befürchtet, dass die Parteien unter dem Zwang, unvereinbare Positionen zusammenführen zu müssen, nur zu untauglichen Formelkompromissen in der Lage seien. In den Beiträgen ausgewiesener Experten werden die Strategien der Regierungs- und Oppositionsparteien sowie die institutionellen Rahmenbedingungen detailliert dargestellt und es wird für alle relevanten Politikfelder untersucht, wie das Profil der im Lichte politikwissenschaftlicher Theorien erklärt werden kann. Dabei zeigt sich, dass die Große Koalition insbesondere in Politikfeldern mit hohem Problemdruck nennenswerte Strukturreformen verabschieden konnte, aufgrund programmatischer Differenzen vielfach aber auch Blockaden oder Zwischenlösungen zu verzeichnen waren, da sich die Regierungsparteien für die Zukunft alle Optionen offen halten wollten.
Beschreibung:Description based upon print version of record
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783531924342
DOI:10.1007/978-3-531-92434-2