Figurenwissen: Funktionen von Wissen bei der narrativen Figurendarstellung
Fabian Lampart
Gespeichert in:
Inhaltsangabe:
- Einleitung. Figuren, Wissen, Figurenwissen; Sehnsucht nach Umarmungen. Melancholie und Körperlichkeit in Dantes eschatologischer Anthropologie; Wissen als Macht. Figurendarstellung in Thürings von Ringoltingen Melusine; „Sçavoir l'Histoire; c'est connoitre les hommes". Figurenwissen und Historiographie vom späten 17. Jahrhundert bis Schiller; Charakterisieren. Dilemma und Kunst der historiographischen Figurenzeichnung; Schein und Sein in Briefen. Über das Verhältnis von Figurendarstellung und Anthropologie in Choderlos de Laclos' Les liaisons dangereuses
- ,Figurenwissen' vs. ,Textwissen'. Zur literarischen Archäologie des psychischen ,Unbewussten' in der Erzählliteratur der ersten Hälfte des 19. JahrhundertsFigurationen der Leidenschaft. Die erzählte Gesellschaft des Honoré de Balzac; Zur Rezeption und Funktion von „Typen". Figurenkonzeption bei Charles Dickens; Ideenträger und Ideenzerstörer. Figuren in Dostoevskijs Besy (Böse Geister); ,Nicht bloß Typ und nicht bloß Individuum'. Figuren in Theodor Fontanes Gesellschaftsromanen; Figur und Figuration. Perspektivierung sterblicher Zeit in Wilhelm Raabes Altershausen
- Was Leser mit Figuren lernen. Henry James' „The Real Thing" (1892) und Stephen Cranes „An Experiment in Misery" (1894)Moosbruggers Welt. Zur Figuration von Strafrecht und Forensik in Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften; Zur Beredsamkeit des Körpers. Figurendarstellung und Figurenwissen als multimodale Alltagsinszenierung; Narrative Theorien personaler Identität; Autorinnen und Autoren