Integration von Bewegung und Training in den Alltag: Entwicklung und Evaluation eines neuen Trainingskonzepts für ältere Menschen

Bereits ab dem 30. Lebensjahr reduziert sich die motorische Leistungsfähigkeit, wobei vor allem die Gleichgewichtsfähigkeit und Kraft betroffen sind. Dieser Abbau beschleunigt sich nochmals rapide ab der siebten Lebensdekade, was in reduzierter Mobilität, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und letzt...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Weber, Michaela (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg 2018
DOI:10.11588/heidok.00025763
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00025763
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-257632
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-257632
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1177045192/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/25763
Resolving-System, Unbekannt: https://doi.org/10.11588/heidok.00025763
Volltext
Verfasserangaben:vorgelegt von Michaela Weber

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520 |a Bereits ab dem 30. Lebensjahr reduziert sich die motorische Leistungsfähigkeit, wobei vor allem die Gleichgewichtsfähigkeit und Kraft betroffen sind. Dieser Abbau beschleunigt sich nochmals rapide ab der siebten Lebensdekade, was in reduzierter Mobilität, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und letztlich auch frühzeitigem Tod münden kann. Um dies zu vermeiden, besteht zunehmender Bedarf an präventiven Maßnahmen, vor allem vor dem Hintergrund des Bedeutungszuwachses der alternden Gesellschaft. Diese Maßnahmen sollen ein möglichst langes, selbstständiges Leben und gesundes Alter(n) ermöglichen. Bisher existieren keine Trainingskonzepte, welche spezifisch für die Prävention funktioneller Einschränkungen entwickelt wurden. Darüber hinaus mangelt es vorhandenen Trainingsprogrammen an Nachhaltigkeit. Gerade strukturierte Formate, gekennzeichnet durch standardisierte Übungen mit vorgegebener Wiederholungszahl und Intensität (beispielsweise 4 Übungen mit 12 Wiederholungen an 3 Tagen/Woche). Ältere Menschen ziehen es vielmehr vor, Übungen in ihren Alltag integrieren zu können, was einerseits die Motivation steigert und dadurch gleichzeitig die Nachhaltigkeit verbessert, andererseits eine kostengünstige, zeitsparende und flexible Möglichkeit ist, zu jeder Zeit und an jedem Ort aktiv zu sein (beispielsweise Einbeinstand beim Zähneputzen oder auf den Zehenspitzen den Flur entlang zu gehen). Entsprechend ist die Entwicklung eines alltagsintegrierten Trainingsprogramms eine Alternative, welche spezifisch in einer jüngeren Zielgruppe (60- 70 Jahre) eingesetzt werden könnte, um sowohl präventiv funktionellen Einschränkungen vorzubeugen als auch die Nachhaltigkeit und Effektivität zu erhöhen. Um dies zu realisieren, bedarf es jedoch vorab der Entwicklung geeigneter Messinstrumente, welche spezifisch für die Erfassung der individuellen funktionellen Leistungsfähigkeit einer jüngeren, fitteren Zielgruppe geeignet sind. Einerseits können dadurch gezielt Personen mit einem erhöhten Risiko für funktionelle Einschränkungen identifiziert werden, andererseits sind solche Tests auch Voraussetzung für eine korrekte Evaluation des Trainingskonzepts, insbesondere mit Blick auf dessen Effektivität. Basierend auf diesen Überlegungen befasst sich die vorliegenden Arbeit mit der Entwicklung und Evaluation eines neuen alltagsintegrierten Trainingskonzepts für junge ältere Menschen (60-70 Jahre) sowie der Identifikation und Evaluation geeigneter Messinstrumente für diese Zielgruppe. Manuskript 1 ist eine systematische Übersichtsarbeit der vorhandenen Tests zur Erfassung der Kraft und/oder Gleichgewichtsfähigkeit in der Zielgruppe gesunder, junger älterer Menschen (60-70 Jahre). Dabei zeigt sich, dass zahlreiche klinische Tests, welche ohne aufwendiges Laborequipment durchgeführt werden können, existieren. Jedoch fehlt es insbesondere an geeigneten Gleichgewichtstests, welche die Gleichgewichtsfähigkeit gesunder, junger älterer Menschen adäquat abbilden. Aufbauend auf dem ersten Manuskript wird in Manuskript 2 die Eignung einer anspruchsvollen Skala zur Erfassung der Gleichgewichtsfähigkeit und Mobilität, die Community Balance & Mobility (CBM)-Skala, bei jungen älteren Menschen analysiert. Die CBM erweist sich dabei als valides Messinstrument mit exzellenter Test-Retest- Reliabilität und zeigt, im Gegensatz zu anderen Tests, keine Deckeneffekte (das heißt die maximal mögliche Punktzahl wurde nicht erreicht). Entsprechend empfiehlt sich die CBM-Skala zur Ermittlung von Gleichgewichts- und Mobilitätsdefiziten in dieser Zielgruppe, insbesondere vor dem Hintergrund der frühzeitigen Aufdeckung von funktionellen Einschränkungen. Manuskript 3 ist eine systematische Übersichtsarbeit vorhandener Studien mit Fokus auf alltagsintegrierte Trainingsprogramme. Im Ergebnis zeigt sich, dass das „Lifestyle- integrated Functional Exercise“ (LiFE) Programm bislang das am besten evaluierte Trainingsprogramm ist. Andere Studien kombinieren alltagsintegriertes und strukturiertes Training, vorwiegend im institutionellen Bereich (beispielsweise Pflegeheime). In Bezug auf die Nachhaltigkeit des Trainings erweisen sich beide Ansätze als effektiver verglichen mit einem strukturierten Training. Trotz dieser vielversprechenden Befunde fehlt es an umfassend angelegten Studien zur Durchführbarkeit als auch Effektivität des alltagsintegrierten Trainings in verschiedenen Zielgruppen. Basierend auf den Befunden aus Manuskript 3 wird in Manuskript 4 die Durchführbarkeit eines an junge ältere Menschen angepassten LiFE (aLiFE)-Programms überprüft. Dabei zeigt sich, dass sowohl die Teilnehmenden als auch Trainer/innen aLiFE positiv beurteilten. Die Teilnehmenden schätzten insbesondere den individuellen Ansatz, den präventiven Fokus und die Unterstützung seitens der Trainer/innen. Die Trainer/innen betonten ebenfalls die Flexibilität des Programms. Dennoch bemängelten sowohl Teilnehmende als auch Trainer/innen die umfangreiche Papierarbeit. Nichtsdestotrotz berichteten die Teilnehmenden von einer Verinnerlichung einzelner Übungen innerhalb des kurzen 4-wöchigen Zeitraums, auch ohne kontinuierliche Selbstkontrolle. Aufgrund dieser Befunde empfiehlt sich die Testung der Durchführbarkeit und Effektivität von aLiFE im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Studie. Insgesamt belegen die Studienergebnisse die Durchführbarkeit und hohe Akzeptanz des neu entwickelten aLiFE-Programms. Zudem erweist sich die CBM als geeignetes Messinstrument zur Erfassung der Gleichgewichtsfähigkeit und Mobilität bei jungen Älteren. Weitere Forschung ist notwendig, um die Ergebnisse in größeren randomisiert- kontrollierten Studien zu evaluieren sowie alternative Vermittlungsformen des Programms zu testen. 
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