"Unendlich viel Spiritualität": religiöse Musikdeutung in der gegenwärtigen Klassikszene

Musiker verwenden nicht selten religiöse Chiffren, wenn sie öffentlich über Musik sprechen. In dieser qualitativen religionswissenschaftlichen Studie wird insbesondere die Musikdeutung der deutschsprachigen Klassikszene untersucht. Die leitende Fragestellung lautet: Welche religiösen Diskurse si...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Lampe, Luise (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg 2015
Ausgabe:Überarbeitete Fassung Januar 2016
DOI:10.11588/heidok.00020254
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-202544
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-202544
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1180610466/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/20254
Resolving-System, Unbekannt: https://doi.org/10.11588/heidok.00020254
Volltext
Verfasserangaben:vorgelegt von Luise Lampe, M.A.
Beschreibung
Zusammenfassung:Musiker verwenden nicht selten religiöse Chiffren, wenn sie öffentlich über Musik sprechen. In dieser qualitativen religionswissenschaftlichen Studie wird insbesondere die Musikdeutung der deutschsprachigen Klassikszene untersucht. Die leitende Fragestellung lautet: Welche religiösen Diskurse sind hier besonders populär, wie lassen sie sich historisch einordnen und wie stehen sie in Zusammenhang mit medialer Künstlerinszenierung und dem Diskurs über den Zustand der gegenwärtigen Klassikszene? Die Analyse zahlreicher Medienquellen zu Musikern und Musikfestivals ergibt: Im religiösen Musikdiskurs der Klassikszene spielen insbesondere Aktualisierungen des rezenten Spiritualitätsdiskurses und romantischer Musikästhetik sowie von Elementen ihrer weiteren historischen Kontexte, Gegenwartsreligiosität und Europäischer Religionsgeschichte, eine zentrale Rolle. Religiöse Musikdeutung scheint insbesondere für einen sich zu mehr Nahbarkeit hin wandelnden Künstlertypus und für eine Neuaufstellung des Klassikbetriebs als geeignet betrachtet zu werden, was unter anderem in Zusammenhang mit ökonomischen Interessen steht. Die Studie versteht sich vor allem als Beitrag zum kulturwissenschaftlichen transdisziplinären Forschungsfeld der Religionsmusikologie.
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00020254