Körper- und Sinngrenzen

Die Dramen von Andreas Gryphius inszenieren und imaginieren geöffnete Körper. Sie stellen sie in den Mittelpunkt ihrer Handlung und vergegenwärtigen sie in der überbordenden Körpermetaphorik ihrer Sprache. Mit Bezug auf die szenische und sprachbildliche Körperlichkeit legt die Studie eine bish...

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Bibliographic Details
Main Author: Tschachtli, Sarina (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Paderborn Wilhelm Fink Verlag 2017
Subjects:
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig: https://elibrary.utb.de/doi/book/10.5555/9783846761434
Cover: http://elibrary.onixtools.de/Cover/9783846761434.jpg
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Description
Summary:Die Dramen von Andreas Gryphius inszenieren und imaginieren geöffnete Körper. Sie stellen sie in den Mittelpunkt ihrer Handlung und vergegenwärtigen sie in der überbordenden Körpermetaphorik ihrer Sprache. Mit Bezug auf die szenische und sprachbildliche Körperlichkeit legt die Studie eine bisher nicht beachtete Organisationsstruktur in Gryphius’ Dramen frei, die eine eigene Bedeutungsebene erschließt. Die Dramen thematisieren entgrenzte, verletzte und geöffnete Körper, um Macht- und Bedeutungsordnungen zu verhandeln. Indem sie die Verletzlichkeit bedeutungstragender Körper ausstellen, inszenieren sie auch die Angreifbarkeit von Sinnordnungen. Die Studie untersucht diese Körper als Schnittstellen von politischen, theologischen, poetologischen Diskursen und erhellt so auch die Faszination abgründiger Gewalt im barocken Theater.
Item Description:Gesehen 11.02.2020
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783846761434