Institutionelle Grenzen erweitern: der Life-Space von Bewohnern in der stationären Altenpflege und dessen Modifikation mittels eines Trainingsprogramms zur Steigerung der körperlichen Aktivität

Diese publikationsbasierte Dissertation widmet sich der Beschreibung des Life-Space von Bewohnern der stationären Altenpflege sowie der Entwicklung und Evaluation eines individualisierten, mehrdimensionalen Interventionsansatzes zur Life-Space Modifikation mit Schwerpunkt auf körperlichem Training...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Jansen, Carl-Philipp (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg 2017
DOI:10.11588/heidok.00023274
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00023274
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-232745
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-232745
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1178009416/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/23274
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Volltext
Verfasserangaben:vorgelegt von Carl-Philipp Jansen

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520 |a Diese publikationsbasierte Dissertation widmet sich der Beschreibung des Life-Space von Bewohnern der stationären Altenpflege sowie der Entwicklung und Evaluation eines individualisierten, mehrdimensionalen Interventionsansatzes zur Life-Space Modifikation mit Schwerpunkt auf körperlichem Training. Manuskript I ist eine systematische Übersichtsarbeit (systematisches Review) zu randomisierten, kontrollierten Interventionsstudien (RCTs) im Pflegeheim und deren Effekte auf körperliche Aktivität von Pflegeheimbewohnern. Lediglich in acht RCTs wurde körperliche Aktivität erfasst, nur eine Studie betrachtete diese als primären Endpunkt. Interventionen, welche zusätzlich zu körperlichem Training auch psycho¬soziale und Verhaltensaspekte berücksichtigten und Pflegeheimpersonal miteinbe¬zogen, zeigten die vielversprechendsten Effekte. Die starke Heterogeni¬tät der Interventionsprogramme und meist unzureichende psychometrische Qualität der Erhe¬bungsmethoden schränkte die Interpretierbarkeit der Ergebnisse jedoch ein. Basierend auf den Erkenntnissen aus dem systematischen Review wurden die Interventionsbausteine und Erhebungsmethoden zur Erfassung des Bewegungs-verhaltens in Form von Life-Space Nutzung und körperlicher Aktivität konzipiert. Das entsprechende Studienprotokoll stellt Manuskript II dar. In Manuskript III wird der Life-Space von Pflegeheimbewohnern erstmals unter Einsatz eines kabellosen Sensornetzwerks technisch sowie räumlich und zeitlich aufgelöst beschrieben. Der Life-Space der Bewohner (n = 65) war nahezu gänzlich auf das eigene Zimmer (36,6% des Tages wurden dort verbracht) und den das Zimmer umgebenden Wohnbereich (53,8%) beschränkt. Mittels linearer Regression wurde gezeigt, dass sozidodemografische Faktoren, motorische Leistung, kognitiver Status und psychosoziale Faktoren signifikant mit Life-Space-Parametern assoziiert sind. Die Hauptdeterminante der Life-Space-Nutzung stellte allerdings die institutio-nelle Essensroutine dar, die sowohl den Aufenthalt im öffent¬lichen Speiseraum als auch die Raumwechselhäufigkeit der Bewohner weitestgehend bestimmte. In Manuskript IV werden positive Effekte der Intervention auf erfasste Life-Space-Parameter mittels generalized linear mixed models (GLMMs) analysiert und belegt (n = 143). Diese Analysestrategie toleriert dem Studienkollektiv entsprechend erwart-baren Datenausfall und die Nicht-Normalverteilung der Ergebnisvariablen. Die Para¬meter waren ein im Rahmen der Arbeit entwickelter Life-Space Summenscore, welcher die „durchschnittliche“ Zone (Zone 1 = Privatzimmer; Zone 2 = Wohn-bereich; Zone 3 = außerhalb des Wohnbereichs; Zone 4 = außerhalb des Gebäudes) beschreibt, in welcher sich ein Bewohner über den Tag aufhält (LSSc); die am weitesten vom jeweiligen Privatzimmer entfernte, vom Bewohner aufgesuchte Zone (MaxZ) als Maß für die absolute Aus¬dehnung des individuellen Life-Space; die Zeit, die ein Bewohner außerhalb des eigenen Zimmers verbringt (TAFR) als Maß für das Potenzial, an sozialen Inter¬aktionen teilzuhaben. Es zeigten sich signifikante Gruppenunterschiede in LSSc (β = .13, p = .003), TAFR (β = .28, p = .015) und MaxZ (β = .29, p = .003) zwischen Prä- und Posttest in der Interven-tions¬gruppe (n = 78) verglichen mit der Kontrollgruppe (n = 65). Ein signifi¬kan¬ter Effekt blieb zum Follow-Up nach drei Monaten für den Parameter MaxZ bestehen (β = .39, p = .012). Manuskript V ist ein praxisorientiertes Handbuch, dass der Forderung einer breiten Dissemination und freien Verfügbarkeit des Programms nachkommen sowie eine praktische Implementierung des Interventionsprogramms seitens interessierter End-nutzer ermöglichen soll. Es beinhaltet Leitlinien für die Durchführung wissenschaft-licher Studien im Pflegeheimsetting, theoretischen und methodisch-didaktischen Hintergrund zu den Interventionsinhalten aus LTCMo, ein Assessmenttool zur Zuweisung von Teilnehmern zu geeigneten Trainingskomponenten und bebilderte Beschreibungen zahlreicher im Projekt eingesetzter Übungen. Insgesamt belegen die Studienergebnisse einen sehr eingeschränkten Life-Space von Pflegeheimbewohnern, der jedoch trotz des engen institutionel¬len Rahmens durch den mehrdimensionalen Interventionsansatz mit Schwer¬punkt auf individual-isiertem körperlichen Training positiv verändert werden konnte. Dies gilt nahezu für das ganze Bewohnerspektrum der untersuchten Pflegeheime, ungeachtet schwe¬rer kogni¬tiver und motorisch-funktioneller Einschränkungen. Der Nachweis des Poten-zials des Programms für eine nachhaltige Implementierung in Institutionen wurde durch die Studienergebnisse sowie die Tatsache, dass das Programm in beiden Studien¬heimen unabhängig fortgeführt wurde, erbracht. Die bisherige, auf frage-bogenbasierten Erhebungsmethoden aufbauende Evidenz auf diesem Gebiet wurde mit der vorliegenden Arbeit durch neuartige, sensor-basierte Daten ergänzt. Während der Zusam¬men¬hang von Life-Space mit soziodemografischen, motorisch-funktio¬nellen, kognitiven und psycho¬sozialen Faktoren nachgewiesen wurde, stellt der Zu¬sammenhang mit weiteren bedeutsamen Faktoren wie sozialer Teilhabe und Lebens¬qualität eine hochrelevante Fragestellung für zukünftige Forschungsvorhaben dar. 
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