Erinnerungskulturen post-imperialer Nationen
Sieben Nationen gaben nach 1945 ihre Kolonien auf. Dieses Erlebnis prägte deren Erinnerungskulturen, die hier von Wissenschaftlern dieser Nationen untersucht werden:John Darwin (Oxford), Großbritannien, Gert Oostindie (Leiden), Niederlande, Pedro Monaville (U. of Michigan), Belgien, Erice Savarese...
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| Other Authors: | |
|---|---|
| Format: | Conference Paper |
| Language: | German |
| Published: |
Baden-Baden
Nomos
2015
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| Volumes / Articles: | Show Volumes / Articles. |
| DOI: | 10.5771/9783845251608 |
| Subjects: | |
| Online Access: | Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: http://dx.doi.org/10.5771/9783845251608 Verlag, lizenzpflichtig: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845251608 Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.5771/9783845251608 Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1067865543/04 |
| Author Notes: | Dietmar Rothermund [Hrsg.] |
Table of Contents:
- Cover; Einleitung: Erinnerung und Handlungskompetenz; Erinnerung und Geschichte; Die Expansion der europäischen Nationalstaaten und der Fall der Kolonialreiche; Amnesie oder Verschwörung des Schweigens; Kriege der Erinnerung und der Überfluss an Gedächtnisdemonstrationen; Die Forderung nach Reue; Die Begegnung mit den Immigranten; Die Rekonstruktion von Erinnerungen und von Nationen; Sieben Annäherungen an ein gemeinsames Thema; Transnationale Sensibilität: Zwei Kommentare zu den sieben Beiträgen; Die britische Erinnerung an das Empire: Eine vorläufige Betrachtung
- Problemstellungen und Konzepte Die erste Phase: 1945-1960; Die zweite Phase: die 1960er Jahre; Die dritte Phase: Nach dem Ende des Weltreichs; Schlussbemerkung; Literatur; Astrid Erll: Kommentar; Brüche und Dissonanzen: Postkoloniale Migrationen und die Erinnerung an den Kolonialismus in den Niederlanden; Dekolonisierung und postkoloniale Einwanderung in die Niederlande; Postkoloniale Gemeinschaften und Identitätspolitik; Chancen und Grenzen der Erinnerungspolitik; Die Kanonisierung der niederländischen Kolonialgeschichte; Schlussbemerkungen; Literatur
- Dietmar Rothermund: Kommentar Hässliches Angedenken: Erinnerungen an den belgischen Kolonialismus; Groß-Belgien; Die Gewalttätigkeit des Kolonialreichs; Koloniale Erinnerungen und die Krise der Dekolonisierung; Gespenster; Zukünftige Erinnerungen; Literatur; Gita Dharampal-Frick: Kommentar; Die postkoloniale Konfrontation in Frankreich; Von „postkolonialen Studien" zum „postkolonialen Aufeinandertreffen"; Die Unabhängigkeit Algeriens und die französische Gesellschaft; Von den algerischen Erinnerungen zum postkolonialen Aufeinandertreffen
- Das postkoniale Aufeinandertreffen und die postalgerische Republik Literatur; Jan C. Jansen: Kommentar; Ideologien der Einzigartigkeit und das Erbe des Kolonialreichs in Portugal ; Einleitung; Interimperialer Wettbewerb, die Sakralisierung des Imperiums und die Entstehung eines imperialen Nationalismus (1870-1900); Die einzigartige Zivilisierungsmission (1900-1945); Die einzigartigen Gründe dafür, ein imperiales Portugal zu bewahren (1945-1975); Dekolonisierung, Europa und der postkoloniale „lusophone" Raum; Radu Carciumaru: Kommentar
- Postkoloniales Italien: Der Fall eines kleinen und verspäteten Reichs. Von starken Gefühlen zu größeren Problemen Ein kleines und spätes Kolonialreich; Gedächtnis, Vergessen, Schweigen; Zu wenig oder zu viel sprechen: Regierungen und Veteranenverbände; Das Schweigen brechen: Post-koloniale Staaten, Historiker, Migranten, Literatur; Italien in vergleichender Perspektive: Widersprüche und Probleme; Literatur; Caroline Lüderssen: Kommentar; Das (post)imperiale Japan in transnationaler Perspektive; I. Einführung: Die transnationale Hervorbringung Japans als postimperiale Nation
- II. Das Nachleben des japanischen Empire: Kobayashi Yoshinori und der Neo-Nationalismus