Väterliche Psyche im Kontext dyadischer und triadischer Interaktionen in der frühen Elternschaft: eine interkulturelle Studie deutscher und chilenischer Familien

Hintergrund: Ausgehend von einer psychoanalytisch-systemischen Forschungsperspektive und basierend auf Forschungsbefunden werden im Rahmen einer intra- und interkulturellen empirischen Studie Väter am Übergang zur Elternschaft hinsichtlich bedeutsamer psychischer Variablen vor dem Hintergrund vide...

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Bibliographic Details
Main Author: Eger-Klom, Alice (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Heidelberg 06 Feb 2019
DOI:10.11588/heidok.00025992
Subjects:
Online Access:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00025992
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-259927
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-259927
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1177695464/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/25992
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Author Notes:vorgelegt von Dipl.-Psych. Alice Eger-Klom ; Berater: Prof. Dr. Annette Kämmerer, Prof. Dr. Manfred Cierpka
Description
Summary:Hintergrund: Ausgehend von einer psychoanalytisch-systemischen Forschungsperspektive und basierend auf Forschungsbefunden werden im Rahmen einer intra- und interkulturellen empirischen Studie Väter am Übergang zur Elternschaft hinsichtlich bedeutsamer psychischer Variablen vor dem Hintergrund videobasierter dyadischer Vater-Kind-Interaktionen (distaler versus proximaler Stil) und der Qualität videobasierter triadischer Familieninteraktionen untersucht. Die Untersuchung findet aus zwei Forschungsperspektiven statt: Es werden zum einen auf einer intrakulturellen Ebene deutsche Mittelschichtsfamilien aus Heidelberg mit einem Schwerpunkt auf den OPD-Strukturfähigkeiten der Väter und deren emotionaler Expressivität im Zusammenhang mit den dyadischen und triadischen Interaktionsdaten untersucht. Zum anderen werden im Sinne eines psychologischen interkulturellen Vergleichs die deutschen Väter mit Vätern aus einem urbanen Umfeld in Chile hinsichtlich der dyadischen Interaktionsvariablen und bedeutsamer Kulturvariablen (tatsächliche und ideale emotionale Expressivität, Wertvorstellungen) untersucht. Darüber hinaus erfolgt ein deutsch-chilenischer Vergleich hinsichtlich von paternalen depressiven Symptomen in der Postpartalphase. Mithilfe des aufwendigen quantitativen Forschungsdesigns sollen wichtige Implikationen über die Bedeutsamkeit zentraler Aspekte der Psyche von Vätern und Zusammenhängen auf den verschiedenen Beziehungsebenen innerhalb der Familie abgeleitet werden. Der interkulturelle Vergleich erweitert zudem die Perspektive auf die frühe Vaterschaft betreffende kulturell bedeutsame Faktoren. Methode interkultureller Teil: Bei den chilenischen (N = 20) und deutschen Vätern (N = 43) wurden sowohl Fragebogendaten zu allgemeinen und männerspezifischen depressiven Symptomen (Radloff, 1977; Rutz et al., 2002), der emotionalen Expressivität im allgemeinen und familiären Kontext (Gross & John, 1997; Halberstadt et al., 1995), zum idealen Emotionsausdruck (in Anlehnung an Tsai et al., 2006) und zu Wertvorstellungen (Schwartz, 1992) erhoben [...].
Item Description:Elektronische Reproduktion der Druckausgabe
Erscheinungsjahr der Dissertation: 2016; Prüfungsjahr 2017
Physical Description:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00025992