Goldene Zeiten: Mode und Körper im neoliberalen Indien

Unter den Stichwörtern Liberalisierung, Globalisierung und Modernisierung veränderte die indische Regierung ab Mitte der 1980er Jahre drastisch ihre Innen- und Außenpolitik und begann Konsum als der Volkswirtschaft zuträglich zu propagieren. Seitdem ist die Produktion indischer Kleidung vielfach...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Abu-Er-Rub, Laila (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Heidelberg 2018
DOI:10.11588/heidok.00025319
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://dx.doi.org/10.11588/heidok.00025319
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-253198
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-253198
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1177149338/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/25319
Resolving-System, Unbekannt: https://doi.org/10.11588/heidok.00025319
Volltext
Verfasserangaben:vorgelegt von Laila Abu-Er-Rub ; Beraterin: Prof. Dr. Christiane Brosius [und ein weiterer Gutachter]
Beschreibung
Zusammenfassung:Unter den Stichwörtern Liberalisierung, Globalisierung und Modernisierung veränderte die indische Regierung ab Mitte der 1980er Jahre drastisch ihre Innen- und Außenpolitik und begann Konsum als der Volkswirtschaft zuträglich zu propagieren. Seitdem ist die Produktion indischer Kleidung vielfach vom globalen Jahreszyklus der Mode geprägt. Luxuriöse Designermode wurde in diesem Zuge zu einem wichtigen Element neuer Narrative um Körper und nationale Identität. Die vorliegende Ethnographie zeichnet diesen Wandel mit Hilfe einer historisch orientierten transkulturellen Forschungsperspektive nach. Es wird aufgezeigt, wie grenzüberschreitende Medien auf ästhetisches Empfinden und Körperbilder einwirken und wie Gandhis khadi von einem simplen Baumwollstoff im Dienste des Freiheitskampfs im wirtschaftsliberalisierten Indien zu einer opulenten Designerware wurde und heute als Kulturerbe (Heritage) vermarktet wird. Die Arbeit demonstriert darüber hinaus anhand zahlreicher Beispiele, wie zentral Gold und andere Edelmetalle in der visuellen und materiellen Kultur des Subkontinents sind.
Beschreibung:Erstellungsdatum: 08 Okt. 2018
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00025319