Herausforderungen des 'Mild Cognitive Impairment'-Konzepts: die Beeinträchtigung von Aktivitäten des täglichen Lebens und die Klassifikation von Subtypen

Die vorliegende Arbeit untersuchte die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Mild Cognitive Impairment-Konzepts. Hierbei wurde ein Schwerpunkt auf die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) sowie auf die Klassifikation von MCI-Subtypen gelegt. Dadurch sollten Möglichkeiten zur Schärfung des...

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Main Author: Jekel, Katrin (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Heidelberg 2016
DOI:10.11588/heidok.00020748
Subjects:
Online Access:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-207488
Resolving-System, Volltext: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-207488
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1180614755/34
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/20748
Resolving-System, Unbekannt: https://doi.org/10.11588/heidok.00020748
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520 |a Die vorliegende Arbeit untersuchte die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Mild Cognitive Impairment-Konzepts. Hierbei wurde ein Schwerpunkt auf die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) sowie auf die Klassifikation von MCI-Subtypen gelegt. Dadurch sollten Möglichkeiten zur Schärfung des MCI-Konzepts aufgezeigt und somit ein Beitrag zur Verbesserung der Früherkennung demenzieller Erkrankungen geleistet werden. In Studie 1 wurde der Forschungsstand zu Beeinträchtigungen der instrumentellen ADL (IADL) bei Personen mit MCI analysiert. Es zeigte sich, dass zum Teil ausgeprägte IADL-Defizite im MCI-Stadium existieren, vor allem in den Bereichen Finanzen, Telefonbenutzung, Umgang mit Medikamenten sowie Handhabung technischer Geräte. Amnestische MCI-Subtypen hatten größere IADL-Defizite als nicht-amnestische. Zudem waren leistungsbasierte Instrumente den Fragebogenverfahren leicht überlegen. Davon ausgehend wurde in Studie 2 ein neues leistungsbasiertes Verfahren zur Messung von IADL in einer Smart Home-Umgebung entwickelt und überprüft. Die MCI-Gruppe benötigte bei der Aufgabenbearbeitung insgesamt mehr Zeit und machte mehr Fehler als die kognitiv unbeeinträchtigte Gruppe. Sowohl Bearbeitungsdauer als auch Fehler bei der Aufgabenbearbeitung korrelierten moderat mit dem kognitiven Status der Probanden und auch mit traditionellen ADL-Maßen (Bayer-ADL, ADCS-MCI-ADL). Da sich in Studie 1 zeigte, dass ein großer Problempunkt des MCI-Konzepts in der fehlenden Operationalisierung der Kriterien liegt – sowohl hinsichtlich der IADL-Beeinträchtigungen als auch der kognitiven Defizite – wurde in Studie 3 eine datenbasierte Methode zur MCI-Subtypklassifikation erprobt. Dabei wurde eine 4-Cluster-Lösung ermittelt, die nicht ganz deckungsgleich mit den konventionellen Subtypen nach Petersen war. Der amnestische MCI-Subtyp zeigte das höchste Konversionsrisiko zur Alzheimer-Demenz, auch dann, wenn die kognitiven Defizite nur sehr leicht ausgeprägt waren. Die Befunde wurden durch Biomarker-Analysen unterstützt. Insgesamt konnten durch die vorliegende Arbeit Ansätze zur Verbesserung der MCI-Kriterien aufgezeigt werden. Zum einen sollten IADL, die besonders sensitiv bezüglich kognitiver Defizite sind, in den MCI-Kriterien genauer spezifiziert werden. Zudem sollten zur IADL-Erfassung eher leistungsbasierte Messverfahren eingesetzt werden. Zur präziseren Operationalisierung der Kriterien können datenbasierte Ansätze einen wertvollen Beitrag leisten. 
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