Feindbild und Vorbild: die athenische Demokratie und ihre intellektuellen Gegner

Lebte die athenische Demokratie ganz aus ihrer täglichen Praxis und kam sie deshalb ohne theoretische Begründung oder gar Ideologie aus? Und lebten ihre Kritiker nur in ihrer eigenen Oppositionswelt oder haben sie Konzepte, Vorstellungen und Ideen der ungeliebten Ordnung übernommen?Der Sammelband...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Jordović, Ivan (HerausgeberIn) , Walter, Uwe (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift Edited Volume
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter Oldenbourg [2018]
Schriftenreihe:Historische Zeitschrift Beiheft Neue Folge 74
In: Historische Zeitschrift (Neue Folge 74)

Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
DOI:10.1515/9783110608380
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110608380
Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110608380
Rezension: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32693.html
Cover: https://www.degruyterbrill.com/doc/cover/9783110608380.jpg
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Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110608380/original
Volltext
Verfasserangaben:Ivan Jordović, Uwe Walter (Hrsg.)
Beschreibung
Zusammenfassung:Lebte die athenische Demokratie ganz aus ihrer täglichen Praxis und kam sie deshalb ohne theoretische Begründung oder gar Ideologie aus? Und lebten ihre Kritiker nur in ihrer eigenen Oppositionswelt oder haben sie Konzepte, Vorstellungen und Ideen der ungeliebten Ordnung übernommen?Der Sammelband stellt zunächst Elemente der demokratischen Ideologie in Athen vor; ferner werden systematische Aspekte des demokratiekritischen bzw. antidemokratischen Diskurses erörtert. Fünf Fallstudien behandeln Schriften – von Pseudo-Xenophon bis Aristoteles –, deren Autoren der Demokratie feindlich oder zumindest kritisch gegenüberstanden. Zwei abschließende Aufsätze verfolgen Argumente und Traditionslinien antidemokratischen Denkens, bis hin zum Postulat einer angeblich natürlichen Ungleichheit und eines Rechts des Stärkeren, bis ins 19. Jahrhundert bzw. die Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg.Insgesamt ergibt sich ein neues, wesentlich differenzierteres Bild der argumentativen Verschränkung von Verteidigern und Gegnern der (athenischen) Demokratie. Das ist auch für die Diskussion um eine Krise der modernen Demokratien von Bedeutung, die häufig historisch unzureichend geerdet erscheint.
Beschreibung:"Der hier vorgelegte Band geht auf ein Kolloquium zurück, das Ende August 2016 an der Universität Bielefeld stattfand." (Vorwort, Seite 7)
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783110608380
9783110605617
DOI:10.1515/9783110608380
Zugangseinschränkungen:Restricted Access