Kriegerische Tauben: liberale und linksliberale Interventionisten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Im Zuge der Aufklärung kam die Idee auf, dass Demokratien eine friedliche Außenpolitik betreiben würden. Verschiedene Politiker aus dem liberalen Spektrum haben in den vergangenen zweihundert Jahren mit dieser Vorstellung sympathisiert und dennoch Kriege geführt, wenn sie an der Macht waren. Der...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Schmied, Jürgen Peter (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Göttingen V&R unipress, Bonn University Press [2019]
Schriftenreihe:Internationale Beziehungen Band 15
In: Internationale Beziehungen (Band 15)

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Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1180065336/04
Rezension: http://www.sehepunkte.de/2021/03/34122.html
Volltext
Verfasserangaben:Jürgen Peter Schmied (Hg.)
Beschreibung
Zusammenfassung:Im Zuge der Aufklärung kam die Idee auf, dass Demokratien eine friedliche Außenpolitik betreiben würden. Verschiedene Politiker aus dem liberalen Spektrum haben in den vergangenen zweihundert Jahren mit dieser Vorstellung sympathisiert und dennoch Kriege geführt, wenn sie an der Macht waren. Der Band untersucht dieses widersprüchliche Phänomen - angefangen mit Thomas Jeffersons Vorstellungen von Krieg und Frieden, über William E. Gladstones Intervention in Ägypten und die Entscheidung David Lloyd Georges und Woodrow Wilsons zum Eintritt in den Ersten Weltkrieg bis hin zu John F. Kennedys Eingreifen in Vietnam. Zudem werden Joschka Fischers Unterstützung für eine Intervention im Kosovo, Tony Blairs Beteiligung am Irakkrieg und Barack Obamas Drohnenkrieg gegen den Terror betrachtet.
Beschreibung:Literaturangaben, Register
Im Dankwort: "Workshop, der im Februar 2015 ... an der Universität Bonn ... stattgefunden hat."
ISBN:9783847109747