Historische Lexikographie im Lichte neuerer Wissenschaftstheorien: Sein und Sollen in Gegenwart und Zukunft

Der Beitrag geht von einer Reihe praktischer und lexik- sowie sprachtheoretischer Schwächen der traditionell orientierten Lexikographie aus. Dazu zählen: eine starke Orientierung auf äußere Vollständigkeit (Anzahl der Lemmata), die Betonung des Inventarcharakters, die damit verbundene Vernachlä...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Reichmann, Oskar (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
In: Wortwelten
Year: 2019, Pages: 9-36
DOI:10.1515/9783110632866-002
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110632866-002
Verlag, Volltext: https://www.degruyterbrill.com/view/books/9783110632866/9783110632866-002/9783110632866-002.xml
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Verfasserangaben:Oskar Reichmann
Beschreibung
Zusammenfassung:Der Beitrag geht von einer Reihe praktischer und lexik- sowie sprachtheoretischer Schwächen der traditionell orientierten Lexikographie aus. Dazu zählen: eine starke Orientierung auf äußere Vollständigkeit (Anzahl der Lemmata), die Betonung des Inventarcharakters, die damit verbundene Vernachlässigung des lexikalisch-semantischen Netzes, die Herrschaft der Darstellungsfunktion. Dieser Kritik entsprechend wird auf neuere Strömungen der Philosophie verwiesen. Dem folgt die Diskussion von deren Umsetzung in die lexikographische Theorie und Praxis. Besonderes Gewicht fällt dabei auf die Handlungsfunktion des Wortschatzes bzw. der Lexikographie und zwar in historisch beschreibender bzw. kulturpädagogisch gestaltender Hinsicht auf der Gegenwartsebene. Beispiele veranschaulichen die vorgeschlagene neue Praxis.
Beschreibung:Gesehen am 18.07.2019
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783110632866
9783110632262
DOI:10.1515/9783110632866-002