Handelnde Subjekte: "subjektive Theorien" als Gegenstand der verstehend-erklärenden Psychologie

Im Laufe ihres Lebens entwickeln Menschen aufgrund ihres praktischen Wissens und ihrer Erfahrungen sogenannte subjektive Theorien, die die Grundlage ihres vernunftorientierten Handelns bilden. Diese stehen im Zentrum der verstehend-erklärenden Psychologie (VEP) und bilden den Ausgangspunkt des Fors...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Straub, Jürgen (VerfasserIn) , Weidemann, Doris (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Groeben, Norbert (waw) , Scheele, Brigitte (waw)
Dokumenttyp: Buch/Monographie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Gießen Psychosozial-Verlag 2015
Schriftenreihe:Diskurse der Psychologie
DOI:10.30820/9783837968927
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig: https://www.nomos-elibrary.de/10.30820/9783837968927
Resolving-System, lizenzpflichtig: http://dx.doi.org/10.30820/9783837968927
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.30820/9783837968927
Volltext
Verfasserangaben:Jürgen Straub, Doris Weidemann ; mit einem Nachwort von Norbert Groeben und Brigitte Scheele
Beschreibung
Zusammenfassung:Im Laufe ihres Lebens entwickeln Menschen aufgrund ihres praktischen Wissens und ihrer Erfahrungen sogenannte subjektive Theorien, die die Grundlage ihres vernunftorientierten Handelns bilden. Diese stehen im Zentrum der verstehend-erklärenden Psychologie (VEP) und bilden den Ausgangspunkt des Forschungsprogramms Subjektive Theorien (FST). Mit dem Ansatz, Personen als rationale, zur Selbstexplikation fähige Akteure zu begreifen, wurde die Psychologie um ein theoretisch-methodologisches Gesamtkonzept zur Erforschung menschlichen Handelns bereichert. Doch nicht nur die Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist Ziel der VEP, sondern auch die Stärkung der Autonomiepotenziale handelnder Subjekte.Im vorliegenden Buch werden neben theoretischen und methodologischen Argumenten auch innovative Forschungsmethoden und exemplarische empirische Projekte vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf dem emanzipatorischen Anspruch und dem Menschenbild einer sozialwissenschaftlichen Psychologie, die die subjektiven Theorien der Handelnden ins Zentrum stellt. Die Darstellung schließt mit Bedenken, Einwänden und Ergänzungen, von denen die psychologische Forschung der Zukunft profitieren kann.
Beschreibung:Literaturverzeichnis: Seite 133-143
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783837968927
DOI:10.30820/9783837968927