Frühgeburt aufgrund eines größenprogredienten Chorangioms der Plazenta

Chorangiome stellen mit einer Inzidenz von 1% die häufigsten Raumforderungen an der Plazenta dar 1. In der Regel fallen sie allerdings nur als Zufallsbefund in der histopathologischen Untersuchung der Plazenta auf und sind damit ohne klinische Konsequenz. Relevant und dann auch klinisch darstellbar...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Orthmann, Natalie (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Year: 2019, Jahrgang: 79, Heft: 6, Pages: 559-562
ISSN:1438-8804
DOI:10.1055/a-0839-8807
Online-Zugang:Verlag: https://doi.org/10.1055/a-0839-8807
Verlag: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-0839-8807
Volltext
Verfasserangaben:Natalie Orthmann
Beschreibung
Zusammenfassung:Chorangiome stellen mit einer Inzidenz von 1% die häufigsten Raumforderungen an der Plazenta dar 1. In der Regel fallen sie allerdings nur als Zufallsbefund in der histopathologischen Untersuchung der Plazenta auf und sind damit ohne klinische Konsequenz. Relevant und dann auch klinisch darstellbar werden Chorangiome dagegen ab einer Größe von 4-5 cm aufgrund der damit assoziierten erhöhten Rate an hauptsächlich fetalen, aber auch maternalen Komplikationen. Nachfolgend berichten wir über einen Fall, bei dem es aufgrund eines großen Chorangioms zu einem komplizierten Schwangerschaftsverlauf kam. Der Plazentatumor mit einer beeindruckenden Größe von 11 cm führte zu einer relevanten hämodynamischen Einschränkung und Anämie des Feten, sodass eine frühzeitige Entbindung in der 35. Schwangerschaftswoche notwendig wurde.
Beschreibung:Gesehen am 08.11.2019
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1438-8804
DOI:10.1055/a-0839-8807