Eine neue Interpretation des „Dielektrischen Lochbrennens“

Die Methode des „Dielektrischen Lochbrennens“ (SHB Spectral Hole Burning) wird zur Unterscheidung zwischen einem homogen verbreiterten Spektrum und einer Verteilung von Relaxationszeiten in einem Dielektrikum eingesetzt. Nach Hochfeld-Sinusanregung wird eine zeitabhängige Verschiebung der dielektri...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Wagner, Achim (VerfasserIn) , Kliem, Herbert (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal) Konferenzschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1998
In: Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Year: 1998, Jahrgang: 62, Pages: 603
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://www.dpg-verhandlungen.de/year/1998/conference/regensburg/part/df/session/6/contribution/21
Volltext
Verfasserangaben:A. Wagner, H. Kliem
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Methode des „Dielektrischen Lochbrennens“ (SHB Spectral Hole Burning) wird zur Unterscheidung zwischen einem homogen verbreiterten Spektrum und einer Verteilung von Relaxationszeiten in einem Dielektrikum eingesetzt. Nach Hochfeld-Sinusanregung wird eine zeitabhängige Verschiebung der dielektrischen Antwortfunktion Φ(t) beobachtet, die auf eine frequenzselektive Leistungseinkopplung zurückgeführt wird [1]. Eine Simulationsrechnung basierend auf dem Modell der asymmetrischen Doppelmuldenpotentiale für die Dipolausrichtung (thermisch aktivierte Platzwechselvorgänge) [2] zeigt in gleicher Weise eine zeitabhängige Verschiebung der Antwortfunktion nach einer Hochfeld-Sinusanregung. Dieses Verhalten erhält man alleine durch die Betrachtung des zeitlichen Verlaufs der Polarisation nach Abschalten der Sinusanregung ohne die Berücksichtigung einer frequenzselektiven Leistungseinkopplung und des Energieflusses zwischen Subsystemen. Die neue Betrachtungsweise kann zu anderen Interpretationsmöglichkeiten der Meßergebnisse führen.
Beschreibung:Gesehen am 15.01.2020
Beschreibung:Online Resource