Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit - alter Hut oder aktuelles Konstrukt?: Ein konzeptionelles Review

Zusammenfassung. Das Konstrukt der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit ist eines der ältesten Forschungsgegenstände der experimentellen Psychologie. Testverfahren zur Erfassung des Konstrukts sind in der klinischen Praxis weitverbreitet und gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Baum, Kathlen (VerfasserIn) , Roesch-Ely, Daniela (VerfasserIn) , Weisbrod, Matthias (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Mai 28, 2018
In: Zeitschrift für Neuropsychologie
Year: 2018, Jahrgang: 29, Heft: 2, Pages: 101-112
ISSN:1664-2902
DOI:10.1024/1016-264X/a000220
Online-Zugang:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1024/1016-264X/a000220
Verlag: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1016-264X/a000220
Volltext
Verfasserangaben:Kathlen Baum, Magdalena Bossert, Jan Vetter, Johanna Egle, Daniela Roesch-Ely, Matthias Weisbrod und Steffen Aschenbrenner
Beschreibung
Zusammenfassung:Zusammenfassung. Das Konstrukt der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit ist eines der ältesten Forschungsgegenstände der experimentellen Psychologie. Testverfahren zur Erfassung des Konstrukts sind in der klinischen Praxis weitverbreitet und gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten neuropsychologischen Diagnostikinstrumenten. Die aktuell eingesetzten Verfahren wurden überwiegend bereits Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt. Es stellt sich deshalb die Frage, ob Konstrukt und Verfahren für den Einsatz in der klinischen Praxis heute noch nützlich sind und ob die weite Verbreitung gerechtfertigt ist. Im vorliegenden Artikel findet deshalb zunächst eine Eingrenzung des Konstrukts statt, anschließend werden typische Testverfahren, die Alltagsrelevanz sowie die klinische Bedeutung des Konstrukts dargestellt. Abschließend werden therapeutische Optionen zur Verbesserung von Informationsverarbeitungsgeschwindigkeitsdefiziten betrachtet.
Beschreibung:Gesehen am 05.03.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1664-2902
DOI:10.1024/1016-264X/a000220