Theoriegeschichte in systematischer Absicht: Wolfgang Schluchters "Grundlegungen der Soziologie" in der Diskussion

Wie kaum ein Zweiter hat Wolfgang Schluchter in seinem Grundlagenwerk Klassikerinterpretation mit Theoriebildung verknüpft. Was heißt »Theoriegeschichte in systematischer Absicht«? Wie sehen die Konturen dieses Forschungsprogramms aus? Welche Vorzüge, aber gegebenenfalls auch Grenzen weist dieses...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Körperschaft: Theoriegeschichte in systematischer Absicht. Zur Diskussion von Wolfgang Schluchters Werk "Grundlegungen der Soziologie", Berlin (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Müller, Hans-Peter (HerausgeberIn) , Sigmund, Steffen (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift Edited Volume
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Tübingen Mohr Siebeck 2017
Ausgabe:1st ed.
DOI:10.1628/978-3-16-154436-1
Schlagworte:
Online-Zugang:Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/10.1628/978-3-16-154436-1
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1628/978-3-16-154436-1
Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/9783161544361
Volltext
Verfasserangaben:herausgegeben von Hans-Peter Müller und Steffen Sigmund
Beschreibung
Zusammenfassung:Wie kaum ein Zweiter hat Wolfgang Schluchter in seinem Grundlagenwerk Klassikerinterpretation mit Theoriebildung verknüpft. Was heißt »Theoriegeschichte in systematischer Absicht«? Wie sehen die Konturen dieses Forschungsprogramms aus? Welche Vorzüge, aber gegebenenfalls auch Grenzen weist dieses Programm auf? Das sind die zentralen Fragen, die im vorliegenden Band von namhaften Soziologen und Sozialtheoretikern diskutiert werden. Von der Auseinandersetzung mit den Klassikern der Gesellschaftstheorie wie Karl Marx, Max Weber, Emile Durkheim oder Niklas Luhmann führt diese Diskussion zur Frage nach der Bedeutung von historisch informierter, systematischer Theoriebildung in der Soziologie heute. Wie ist sie angesichts des heutigen vielfältigen Theorieangebots noch möglich? Mit einem Beitrag von Wolfgang Schluchter, in dem er eine mögliche Fortschreibung seiner Grundlegungen der Soziologie skizziert.InhaltsübersichtGert Albert: Das Forschungsprogramm von Vilfredo Pareto (Arbeitstitel) – Harald Bluhm: Die Konzeptualisierung der Handlungsmittel bei Karl Marx und deren Relevanz für Max Weber – Alessandro Cavalli: Die Präsenz der Absenz. Georg Simmel und Max Weber – Frank Ettrich: Das Forschungsprogramm von Karl Marx. Divergenz oder Konvergenz mit Max Weber – Hans-Peter Müller: Emile Durkheim in der französischen Soziologie – Armin Nassehi: Die Systemtheorie von Niklas Luhmann – Matthias Koenig: Die Vitalität des durkheimianischen Forschungsprogramms in der gegenwärtigen Soziologie – Georg Kneer: Theorieexplikation und Theoriesynthese. Ein Kommentar zu Wolfgang Schluchters Grundsätzen einer strukturalistisch-individualistischen verstehenden Soziologie – Karl-Siegbert Rehberg: Max Webers kantianisierende Soziologie (Arbeitstitel) – Uwe Schimank: Der weite Weg zum common ground – vorbei an Ab- und Scheidewegen – Wolfgang Schluchter: Die Dualität von Struktur und Handlung. Zur Weiterentwicklung des Weberschen Forschungsprogramms – Michael Schmid: Die systemtheoretische Wende – Talcott Parsons – Thomas Schwinn: Offene Fragen einer kantianisierenden Soziologie – Steffen Sigmund: Was heißt Theoriegeschichte in systematischer Absicht? – Rudolf Stichweh: System, Handlung, Kommunikation. Grundbegriffe der Sozialwissenschaften – Harald Wenzel: Die sprachtheoretische Wende – George H. Mead und Jürgen Habermas
It would be hard to find anyone else who can link the interpretation of the classics with the construction of theories as Wolfgang Schluchter has done. What does »A History of Theory with a Systematic Intent« mean? What is the profile of this research program? What are the advantages and if applicable also the limitations of this program? These are the pivotal questions which are discussed by well-known sociologists and social theorists in this volume.Survey of contentsGert Albert: Das Forschungsprogramm von Vilfredo Pareto (Arbeitstitel) – Harald Bluhm: Die Konzeptualisierung der Handlungsmittel bei Karl Marx und deren Relevanz für Max Weber – Alessandro Cavalli: Die Präsenz der Absenz. Georg Simmel und Max Weber – Frank Ettrich: Das Forschungsprogramm von Karl Marx. Divergenz oder Konvergenz mit Max Weber – Hans-Peter Müller: Emile Durkheim in der französischen Soziologie – Armin Nassehi: Die Systemtheorie von Niklas Luhmann – Matthias Koenig: Die Vitalität des durkheimianischen Forschungsprogramms in der gegenwärtigen Soziologie – Georg Kneer: Theorieexplikation und Theoriesynthese. Ein Kommentar zu Wolfgang Schluchters Grundsätzen einer strukturalistisch-individualistischen verstehenden Soziologie – Karl-Siegbert Rehberg: Max Webers kantianisierende Soziologie (Arbeitstitel) – Uwe Schimank: Der weite Weg zum common ground – vorbei an Ab- und Scheidewegen – Wolfgang Schluchter: Die Dualität von Struktur und Handlung. Zur Weiterentwicklung des Weberschen Forschungsprogramms – Michael Schmid: Die systemtheoretische Wende – Talcott Parsons – Thomas Schwinn: Offene Fragen einer kantianisierenden Soziologie – Steffen Sigmund: Was heißt Theoriegeschichte in systematischer Absicht? – Rudolf Stichweh: System, Handlung, Kommunikation. Grundbegriffe der Sozialwissenschaften – Harald Wenzel: Die sprachtheoretische Wende – George H. Mead und Jürgen Habermas
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783161544361
DOI:10.1628/978-3-16-154436-1