HMGB1 als metabolische Waffe im Arsenal natürlicher Killerzellen = HMGB1 as metabolic weapon in the arsenal of natural killer cells

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts entdeckte der deutsche Nobelpreisträger Otto Warburg die Bedeutung der Glykolyse in Krebszellen. Heute könnte sich die Unterbindung der Glykolyse in Tumorzellen als die sprichwörtliche Achillesferse in der Krebstherapie erweisen. Überraschenderweise konnten wir...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Gdynia, Georg (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Englisch
Veröffentlicht: 14 September 2016
In: Der Pathologe
Year: 2016, Jahrgang: 37, Heft: 2, Pages: 169-172
ISSN:1432-1963
DOI:10.1007/s00292-016-0209-1
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00292-016-0209-1
Volltext
Verfasserangaben:G. Gdynia
Beschreibung
Zusammenfassung:Zu Beginn des letzten Jahrhunderts entdeckte der deutsche Nobelpreisträger Otto Warburg die Bedeutung der Glykolyse in Krebszellen. Heute könnte sich die Unterbindung der Glykolyse in Tumorzellen als die sprichwörtliche Achillesferse in der Krebstherapie erweisen. Überraschenderweise konnten wir zeigen, dass Natürliche Killer(NK)-Zellen diese Strategie verfolgen. Sie nutzen spezifische metabolische Waffen, um Krebszellen durch Inhibierung der Glykolyse zu eliminieren. In Kolonkarzinomzellen führte eine spezifisch modifizierte Form des aus NK-Zellen freigesetzten High-mobility-group-box-1(HMGB1)-Proteins zu einer bis dahin unbekannten Zelltodesart. Dieser neue Zusammenhang zwischen Tumorzelltod und angeborenem Immunsystem eröffnet neue Möglichkeiten für Immuntherapien in der Onkologie.
Beschreibung:Gesehen am 15.05.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1432-1963
DOI:10.1007/s00292-016-0209-1