Immunonutrition: the influence of early postoperative glutamine supplementation in enteral/parenteral nutrition on immune response, wound healing and length of hospital stay in multiple trauma patients and patients after extensive surgery = Immunonutrition : Einfluss einer frühen postoperativen Glutaminsubstitution mittels eines enteral/parenteralen Ernährungsregimes auf die Immunantwort, die Wundheilung und die Dauer des stationären Aufenthalts bei Polytraumapatienten und Patienten nach ausgedehnten chirurgischen Eingriffen
Einleitung: Die Prognose polytraumatisierter Patienten mit schweren Schädel-Hirntraumata sowie Patienten mit ausgedehnten Kopf-Hals-chirurgischen Eingriffen hängt in der postoperativen Phase maßgeblich vom Proteinmetabolismus sowie der Prävention von septischen Komplikationen ab. Ebenso wirken si...
Gespeichert in:
| Hauptverfasser: | , , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Englisch Deutsch |
| Veröffentlicht: |
December 2015
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| In: |
GMS interdisciplinary plastic and reconstructive surgery DGPW
Year: 2015, Jahrgang: 4 |
| ISSN: | 2193-8091 |
| DOI: | 10.3205/iprs000074 |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.3205/iprs000074 |
| Verfasserangaben: | Kai J. Lorenz, Reiner Schallert, Volker Daniel |
| Zusammenfassung: | Einleitung: Die Prognose polytraumatisierter Patienten mit schweren Schädel-Hirntraumata sowie Patienten mit ausgedehnten Kopf-Hals-chirurgischen Eingriffen hängt in der postoperativen Phase maßgeblich vom Proteinmetabolismus sowie der Prävention von septischen Komplikationen ab. Ebenso wirken sich Wundheilungsstörungen deutlich verlängernd auf den Intensivaufenthalt und die Dauer des stationären Aufenthaltes aus. Folglich sollte sich eine immunstimulierende Versorgung der Patienten im Rahmen der postoperativen Phase verbessernd auf die Immun- und Gesamtsituation des Patienten auswirken. Patienten und Methoden: In einer Studie an 15 Patienten mit ausgedehnten HNO-tumorchirurgischen Eingriffen und 7 polytraumatisierten Patienten wurden die Auswirkung einer gezielten enteralen Substitution mit Glutamin im auf die Immuninduktion, die Wundheilung sowie den stationären Aufenthalt untersucht. Die Hälfte der Patienten wurde mit einer glutaminreichen Diät ernährt, die Kontrollgruppe erhielt eine isonitrogene, isokalorische Ernährung.Ergebnisse: Zusammenfassend zeigt sich, dass sich die Anzahl der Gesamtlymphozyten, der Anteil von aktivierten CD4+DR+ T-Helferlymphozyten, die In-vitro-Stimulierbarkeit der Lymphozyten mit Mitogenen sowie die IL-2 Plasmaspiegel bei glutaminreich ernährten Patienten schneller normalisieren als bei isonitrogen-isokalorisch ernähren Patienten und dass diese Parameter gegen Ende der 2. postoperativen Woche sogar „übernormal“ sind.Zusammenfassung: Die gezielte frühenterale Substitution kritisch kranker Patienten mit einer bedarforientierten, immunstimulierenden Diät scheint uns unter dem Aspekt der Verringerung septischer Komplikationen, der schnelleren Wundheilung wie auch der Verkürzung des Intensiv- wie auch stationären Aufenthalts unbedingt gerechtfertigt. |
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| Beschreibung: | Gesehen am 03.06.2020 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 2193-8091 |
| DOI: | 10.3205/iprs000074 |