Mobbing im Kindes- und Jugendalter

<p> <b>Gegenstand und Ziel</b> Mobbing ist häufig unter Kindern und Jugendlichen; es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Mobbingerfahrungen und der Ausbildung zahlreicher psychischer und physischer Störungen. Der negative Einfluss von Mobbing betrifft viele Lebensbereiche...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Jantzer, Vanessa (VerfasserIn) , Resch, Franz (VerfasserIn) , Kaess, Michael (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Jan 1, 2019
In: Nervenheilkunde
Year: 2019, Jahrgang: 38, Heft: 01, Pages: 35-39
ISSN:2567-5788
DOI:10.1055/a-0774-4080
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-0774-4080
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-0774-4080
Volltext
Verfasserangaben:Vanessa Jantzer, Franz Resch, Michael Kaess
Beschreibung
Zusammenfassung:<p> <b>Gegenstand und Ziel</b> Mobbing ist häufig unter Kindern und Jugendlichen; es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Mobbingerfahrungen und der Ausbildung zahlreicher psychischer und physischer Störungen. Der negative Einfluss von Mobbing betrifft viele Lebensbereiche der Opfer: psychologisch, sozial und ökonomisch. Im Kontext Schule kann und sollte Mobbing effektiv entgegengewirkt werden. Insbesondere präventive Programme für die gesamte Schule, wie das hier vorgestellte „Olweus Präventions-Programm gegen Mobbing und antisoziales Verhalten“, erscheinen vielversprechend.</p> <p> <b>Schlussfolgerungen</b> Mobbing hat weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Opfer sowie für die ganze Gesellschaft. Es braucht verstärkte Anstrengungen in der Entwicklung, Erforschung und Dissemination von präventiven Ansätzen.</p> <p> <b>Klinische Relevanz</b> Angesichts der klinischen Folgen von Mobbing kann davon ausgegangen werden, dass Betroffene häufiger mit dem Gesundheitssystem in Kontakt kommen als nicht gemobbte Gleichaltrige. Eine erhöhte Sensibilisierung bezüglich der Wichtigkeit der Beziehung zu Gleichaltrigen hat das Potenzial, betroffene Kinder in diesem Kontext effektiver zu erkennen und zu behandeln.</p>
Beschreibung:Gesehen am 03.07.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2567-5788
DOI:10.1055/a-0774-4080