Denkfigur Rhythmus: Probleme und Potenziale des Rhythmusbegriffs in den Künsten

In jüngeren geisteswissenschaftlichen Debatten hat der Rhythmusbegriff eine neue Aufmerksamkeit erfahren; dabei wurden und werden oft historische Konzeptionen der Rede von Rhythmen herangezogen, um zu einem für heutige Fragen anschließbaren Rhythmusbegriff zu gelangen. Ob sich auf diese Weise ein...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Gibhardt, Boris Roman (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hannover Wehrhahn Verlag 2020
Ausgabe:1. Auflage
Schriftenreihe:Ästhetische Eigenzeiten Band 18
In: Ästhetische Eigenzeiten (Band 18)

Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1223474011/04
Rezension: https://swbplus.bsz-bw.de/bsz172515322Xrez.htm
Volltext
Verfasserangaben:Boris Roman Gibhardt (Hrsg.)
Beschreibung
Zusammenfassung:In jüngeren geisteswissenschaftlichen Debatten hat der Rhythmusbegriff eine neue Aufmerksamkeit erfahren; dabei wurden und werden oft historische Konzeptionen der Rede von Rhythmen herangezogen, um zu einem für heutige Fragen anschließbaren Rhythmusbegriff zu gelangen. Ob sich auf diese Weise ein tragfähiges Konzept der Rede von Rhythmen, gerade für die Analyse von Zeit und Darstellung in Text- und Bildkünsten, gewinnen lässt, dürfte aber nicht gesichert sein. Denn in den historischen Verwendungen des Rhythmus-Begriffs vor allem um 1900 wurden zwar immer wieder grundsätzliche Muster der zeitlichen, räumlichen oder körperlichen Wahrnehmung verhandelt, zugleich aber sperren sich diese Konzeptionen auf bemerkenswerte Weise dagegen, in einen systematischen Begriff zu münden.
ISBN:9783865257833