Kollaborative Autorschaft in Lyriksammlungen: Sperontes’ „Singende Muse an der Pleiße“ (1736) im gattungsgeschichtlichen Kontext, ausgehend von dem Lied „Brüder, stellt das Jauchzen ein“

Der Aufsatz illustriert anhand von Sperontes’ zuerst 1736 erschienener Sammlung der „Singenden Muse an der Pleiße“ und insbesondere anhand des darin als Nr. 37 vorfindlichen Gedichts „Brüder, stellt das Jauchzen ein“, dass lyrische Dichtung der frühen Neuzeit häufig das Produkt kollaborativer Aut...

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Bibliographic Details
Main Author: Werle, Dirk (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2020
In: Zeitschrift für deutsche Philologie
Year: 2020, Volume: 139, Issue: 2, Pages: 187-201
ISSN:1865-2018
DOI:10.37307/j.1868-7806.2020.02.04
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2020.02.04
Verlag: https://zfdphdigital.de/ce/kollaborative-autorschaft-in-lyriksammlungen/detail.html
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Author Notes:Dirk Werle
Description
Summary:Der Aufsatz illustriert anhand von Sperontes’ zuerst 1736 erschienener Sammlung der „Singenden Muse an der Pleiße“ und insbesondere anhand des darin als Nr. 37 vorfindlichen Gedichts „Brüder, stellt das Jauchzen ein“, dass lyrische Dichtung der frühen Neuzeit häufig das Produkt kollaborativer Autorschaft ist, dass es hinsichtlich der Art lyrischer Dichtung, für die das zutrifft, eine relativ bruchlose Traditionslinie gibt, die die Lyrik der Frühaufklärung mit der Lyrik jener Epoche verbindet, die sich Germanistinnen und Germanisten als ‚Barock‘ anzusprechen gewöhnt haben und dass dieser Art von Lyrik eine Poetik des Netzwerks unterliegt.
Item Description:Gesehen am 21.07.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1865-2018
DOI:10.37307/j.1868-7806.2020.02.04