Zwischen Aktivismus und Akademisierung: zur Bedingung der Möglichkeit feministischer Psychologie und Psychotherapie
Dieser Beitrag zeichnet die historische Entwicklung feministischer Psychologie und feministischer Psychotherapie nach. In den meisten Ländern, in denen sich feministische Ansätze in der Psychotherapie entwickelt haben, wurzeln diese in den feministischen Consciousness-Raising Gruppen der späten 1...
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| Hauptverfasser: | , , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2018
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| In: |
Psychologie & Gesellschaftskritik
Year: 2018, Jahrgang: 42, Heft: 1, Pages: 55-79 |
| ISSN: | 0170-0537 |
| Online-Zugang: |
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| Verfasserangaben: | Nora Ruck, Vera Luckgei & Lisa Wanner |
| Zusammenfassung: | Dieser Beitrag zeichnet die historische Entwicklung feministischer Psychologie und feministischer Psychotherapie nach. In den meisten Ländern, in denen sich feministische Ansätze in der Psychotherapie entwickelt haben, wurzeln diese in den feministischen Consciousness-Raising Gruppen der späten 1960er und der 1970er. Von da aus haben sich feministische Ansätze nur vereinzelt längerfristig innerhalb der Psychologie und der Psychotherapie verankert. Der nordamerikanische Raum bietet ein Beispiel für eine Institutionalisierung feministischer Psychologie und Psychotherapie, die kaum anderswo in dem Ausmaß erfolgt ist. Wir zeichnen daher vor allem die Entwicklung feministischer Ansätze in Psychologie und Psychotherapie in Nordamerika nach, um abschließend einen Vergleich mit Entwicklungen in Wien zu ziehen, wo sich feministische Psychologie zwar ebenso aus feministischen Aktivismus heraus entwickelt hat, sich aber nicht langfristig institutionalisieren konnte. Gerade dieser Vergleich soll uns dabei helften, Bedingungen der Möglichkeit für eine langfristige Institutionalisierung feministischer Psychologie und Psychotherapie in den USA und in Kanada zu skizzieren. |
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| Beschreibung: | Literaturverzeichnis: Seite 75-79 |
| ISSN: | 0170-0537 |