Sprachgeschichtsschreibung im Deutschen: satzsemantische Analysen historischer Aussagen mit der Präposition "für"

Frontmatter -- Dank -- Inhalt -- Vorbemerkung: Die historische Aussage in der Geschichtsschreibung -- 1 Einleitung: Die verrückte historische Aussage mit für -- 2 Strukturen: Die zweistellig-telische Struktur historischer Aussagen (Das telische für) -- 3 Zeichen: Wie man mit der Präpositionalgru...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Leyhausen-Seibert, Katja (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2021]
Schriftenreihe:Studia linguistica Germanica Band 138
In: Studia linguistica Germanica (Band 138)

DOI:10.1515/9783110699609
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110699609
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1515/9783110699609?locatt=mode:legacy
Verlag, Unbekannt: https://www.degruyterbrill.com/books/9783110699517
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Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110699609/original
Volltext
Verfasserangaben:Katja Leyhausen-Seibert
Beschreibung
Zusammenfassung:Frontmatter -- Dank -- Inhalt -- Vorbemerkung: Die historische Aussage in der Geschichtsschreibung -- 1 Einleitung: Die verrückte historische Aussage mit für -- 2 Strukturen: Die zweistellig-telische Struktur historischer Aussagen (Das telische für) -- 3 Zeichen: Wie man mit der Präpositionalgruppe Ereignisse schafft (Das epistemische für) -- 4 Typen telisch-historischer Aussagen -- 5 Interaktionen: Wie der Historiograph für sich und seine Leser spricht (Das historisierende für) -- 6 Zusammenfassung: Geschichtsschreibung mit dem telischen, epistemischen und historisierenden für, das immer auch ein parteiliches für ist -- Literaturverzeichnis -- Register Sprachhistoriographen -- Sachregister
Die Untersuchung bietet eine satzsemantische Kritik der deutschen und deutschsprachigen Sprachgeschichtsschreibung, auf der zweiten Metaebene der Geschichte. Da die Bedeutung vergangener Ereignisse in den 25 Sprachgeschichten systematisch als Bedeutung für etwas anderes (Bedeutenderes) versprachlicht wird, behandelt sie den syntaktischen, semantischen und pragmatisch-interaktiven Gebrauch der Präpositionalgruppe mit für. Als Satzglied wird die Präpositionalgruppe im Textverlauf dauernd an eine neue Position verrückt; semantisch-pragmatisch wird sie dabei immer wieder neu interpretiert – derart, dass auch Ereignisbedeutungen ständig neu hergestellt werden. Dadurch bildet sie dasjenige "verrückte" Zeichen im Text (Boris Groys), das den Blick darauf freigibt, wie Geschichte im Inneren des Mediums gemacht wird, wie sie eindeutige Botschaften und sogar die "Wirklichkeit verfehlt" (Koselleck). Verrückte historische Aussagen mit für dienen auch dem Schreiben für verschiedenste Interessent/-innen, der Stimmgebung und Adressierung mit für. Zwölf Aussagetypen werden herausgearbeitet und kritisch in Einzeltext und Textsorte eingeordnet. So soll der Dialog zwischen (Text-)Linguist/-innen, Sprachhistoriker/-innen und Historiker/-innen neu angestoßen werden
This study offers a linguistic critique of German language history writing at the second metalevel of history. It examines processes of the linguistic construction of history by means of a syntactic-semantic analysis of historical statements using the prepositional group with “for”. It investigates the ways that the significance of past events is expressed in terms of its significance for something else (of greater significance)
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783110699609
9783110699654
DOI:10.1515/9783110699609
Zugangseinschränkungen:Restricted Access