Systemische Immunsuppression in Zeiten von COVID-19: müssen wir umdenken? = Systemic immunosuppression in times of COVID-19 : do we need to rethink our standards?

Zusammenfassung: Die aktuelle SARS-CoV-2 Pandemie gefährdet vor allem ältere Menschen mit kardiopulmonalen und metabolischen Vorerkrankungen. In aktueller Diskussion ist jedoch auch, ob Patienten unter immunsuppressiver Therapie ebenfalls ein höheres Risiko haben, im Fall einer COVID-19-Erkrankun...

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Autori principali: Grabbe, Stephan (Autore) , Beissert, Stefan (Autore) , Enk, Alexander (Autore)
Natura: Article (Journal)
Lingua:tedesco
inglese
Pubblicazione: 21 August 2020
In: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
Year: 2020, Volume: 18, Fascicolo: 8, Pages: 810-814
ISSN:1610-0387
DOI:10.1111/ddg.14194_g
Accesso online:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1111/ddg.14194_g
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/ddg.14194_g
Testo
Note sull'autore:Stephan Grabbe, Stefan Beissert, Alexander Enk
Descrizione
Riassunto:Zusammenfassung: Die aktuelle SARS-CoV-2 Pandemie gefährdet vor allem ältere Menschen mit kardiopulmonalen und metabolischen Vorerkrankungen. In aktueller Diskussion ist jedoch auch, ob Patienten unter immunsuppressiver Therapie ebenfalls ein höheres Risiko haben, im Fall einer COVID-19-Erkrankung einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden. Grundsätzlich gibt es derzeit jedoch keine Datenlage für eine generelle Reduktion oder Pausierung einer Immunsuppression bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie. Da es jedoch derzeit weder eine wirksame Therapie, noch einen entsprechenden Impfschutz gibt, sollten wir uns gezielt mit der Problematik chronisch-immunsupprimierter Patienten beschäftigen. Um Risiken für Patienten zu minimieren, sollte die Indikation für eine solche Therapie mit besonderer Sorgfalt gestellt werden. Insbesondere sollten Immuntherapeutika, die langfristige Effekte erzeugen (zum Beispiel Rituximab) mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Demgegenüber könnten immunmodulierende Substanzen, die keine Immunsuppression induzieren (zum Beispiel systemische Immunglobuline, Doxycyclin) oder die intrinsische Wirkungen auf SARS-CoV-2 haben (Calcineurininhibitoren, Chloroquin, Hydroxychloroquin), eine sinnvolle Alternative darstellen.
Descrizione del documento:Gesehen am 15.10.2020
Descrizione fisica:Online Resource
ISSN:1610-0387
DOI:10.1111/ddg.14194_g