Universale Singularität: ein Vorschlag zur Denkform christlicher Theologie im Gespräch mit Ernesto Laclau, Alain Badiou und Slavoj Žižek

Die spätmoderne Kritik der großen Universalismen hat weder das politische noch das theologische Denken unberührt gelassen. Vor allem die Kritik am monotheistischen Exklusivismus und an seinen politischen Implikationen wirft Fragen nach der Form und Struktur theologischen Denkens auf.Im Gespräch m...

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Bibliographic Details
Main Author: Nagel, Rasmus (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Tübingen Mohr Siebeck [2021]
Series:Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie 84
In: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie (84)

DOI:10.1628/978-3-16-159785-5
Subjects:
Online Access:Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/10.1628/978-3-16-159785-5
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1628/978-3-16-159785-5
Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/9783161597855
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Author Notes:Rasmus Nagel
Description
Summary:Die spätmoderne Kritik der großen Universalismen hat weder das politische noch das theologische Denken unberührt gelassen. Vor allem die Kritik am monotheistischen Exklusivismus und an seinen politischen Implikationen wirft Fragen nach der Form und Struktur theologischen Denkens auf.Im Gespräch mit zeitgenössischen Entwürfen politischer Philosophie macht der Autor einen konstruktiven Vorschlag zur theologischen Denkform. Der Theologie geht es um eine Universalität, die sich nicht auf die Allgemeinheit ihrer Begriffe berufen kann, sondern vom Ereignis einer singulären Ausnahme her konzipiert ist. Denn die Universalität eines theologischen Wahrheitsanspruchs gründet in der Singularität Jesu Christi. Ein anspruchsvoller Begriff dieses Singulären mit seinen universalen Implikationen ist ein theologisches Desiderat, dem hier nachgedacht wird.
Dealing with the work of Ernesto Laclau, Alain Badiou and Slavoj Žižek, Rasmus Nagel proposes the thesis that the Christian claim to universality is neither abstractly universal in concept nor does it pursue the universalization of something merely particular, but is principally conceived from a perspective of singularity.
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783161597855
DOI:10.1628/978-3-16-159785-5