Das Völkerrecht der Gebietsreferenden: das Beispiel der Ukraine 1991-2014

German Abstract: Das Referendum auf der Krim im März 2014 steht in der Tradition zahlreicher Gebietsreferenden, die vor allem in Osteuropa in den vergangenen 25 Jahren abgehalten wurden. Demokratische Verfahren der Gebietszuteilung unter Berücksichtigung des Willens der betroffenen Bevölkerung si...

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Main Author: Peters, Anne (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 8 Aug 2014
In: Osteuropa
Year: 2014, Volume: 64, Issue: 5/6, Pages: 101-133
ISSN:2509-3444
Subjects:
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.jstor.org/stable/44937263
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://ssrn.com/abstract=2476935
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://papers.ssrn.com/abstract=2476935
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Author Notes:Anne Peters
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Summary:German Abstract: Das Referendum auf der Krim im März 2014 steht in der Tradition zahlreicher Gebietsreferenden, die vor allem in Osteuropa in den vergangenen 25 Jahren abgehalten wurden. Demokratische Verfahren der Gebietszuteilung unter Berücksichtigung des Willens der betroffenen Bevölkerung sind zwar störungsanfällig, bei Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien aber besser als alle anderen Alternativen. Auf der Krim wurden jedoch elementare Durchführungsregeln verletzt. Daher ist das Referendum völkerrechtlich irrelevant. Es handelte sich um eine „comédie plébiscitaire“ zur Verbrämung der militärischen Besetzung und der anschließenden Annexion der Halbinsel durch Russland.
Item Description:Gesehen am 21.10.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2509-3444