Dispositionelle Selbstkontrollkapazität bei Kindern: Erprobung einer Fremdbeurteilerversion der SCS-K-D = Children’s dispositional self-control : evaluation of a parent-rating version of the SCS-K-D

Selbstkontrolle ermöglicht die Unterdrückung oder Modifikation automatischer Reaktionstendenzen. Selbstkontrolle korreliert mit vielen Konstrukten aus unterschiedlichen Bereichen. Zur Erfassung dispositioneller Selbstkontrollkapazität bei Kindern werden bislang vor allem klinisch orientierte Verf...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Rauch, Wolfgang (VerfasserIn) , Gawrilow, Caterina (VerfasserIn) , Schermelleh-Engel, Karin (VerfasserIn) , Schmitt, Kathrin (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Englisch
Veröffentlicht: 06.01.2014
In: Diagnostica
Year: 2014, Jahrgang: 60, Heft: 2, Pages: 61-72
ISSN:2190-622X
DOI:10.1026/0012-1924/a000099
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000099
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026/0012-1924/a000099
Volltext
Verfasserangaben:Wolfgang A. Rauch, Caterina Gawrilow, Karin Schermelleh-Engel and Kathrin Schmitt
Beschreibung
Zusammenfassung:Selbstkontrolle ermöglicht die Unterdrückung oder Modifikation automatischer Reaktionstendenzen. Selbstkontrolle korreliert mit vielen Konstrukten aus unterschiedlichen Bereichen. Zur Erfassung dispositioneller Selbstkontrollkapazität bei Kindern werden bislang vor allem klinisch orientierte Verfahren verwendet. Um auch im Normalbereich Unterschiede in der Selbstkontrollkapazität messen zu können, wurde die bei Erwachsenen bereits bewährte deutsche Kurzform der Self-Control Scale (SCS‐K‐D; Bertrams & Dickhäuser, 2009) für die Fremdbeurteilung von Kindern modifiziert und in drei Studien bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren erprobt. Die psychometrischen Kennwerte und die faktorielle Struktur der modifizierten Fassung stimmen mit der der SCS-K-D überein und die Retest-Reliabilität der Skala ist befriedigend. Validitätshinweise ergeben sich aus negativen Korrelationen mit Symptomen externalisierender Störungen. Die Skala differenziert nicht nur zwischen Kindern mit und ohne Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), sondern zeigt auch noch innerhalb der Gruppen Selbstkontrollunterschiede auf. Die Fremdbeurteilerversion der SCS-K-D ermöglicht die ökonomische Erfassung der dispositionellen Selbstkontrollkapazität bei Kindern im Normal- und klinischen Bereich.
Beschreibung:Gesehen am 27.10.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2190-622X
DOI:10.1026/0012-1924/a000099