Medikamentöse Behandlung der Endometriose

Ziel der medikamentösen Behandlung der Endometriose ist die Induktion der Atrophie des ektopen Endometriums. Eine kausale medikamentöse Behandlung existiert nicht, sie ist immer symptomatisch. In der Routine werden heute Gestagene, GnRH-Agonisten, Ovulationshemmer und, mit Abstrichen, Danazol eing...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Strowitzki, Thomas (VerfasserIn) , Wolff, Michael von (VerfasserIn) , Thöne, Christina (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2003
In: Journal für Fertilität und Reproduktion
Year: 2003, Jahrgang: 13, Heft: 3, Pages: 13-18
ISSN:1680-9416
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.kup.at/journals/summary/3566.html
Volltext
Verfasserangaben:T. Strowitzki, M. von Wolff, C. Thoene
Beschreibung
Zusammenfassung:Ziel der medikamentösen Behandlung der Endometriose ist die Induktion der Atrophie des ektopen Endometriums. Eine kausale medikamentöse Behandlung existiert nicht, sie ist immer symptomatisch. In der Routine werden heute Gestagene, GnRH-Agonisten, Ovulationshemmer und, mit Abstrichen, Danazol eingesetzt. Die alleinige medikamentöse Behandlung ist selten kurativ. Hauptindikationen sind die Erzielung eines möglichst langen schmerzfreien Intervalls, eine Reduktion der Endometriose auch zur Verbesserung der Operabilität sowie die Vorbereitung von sterilitätstherapeutischen Maßnahmen. Als alleinige Maßnahme zur Sterilitätstherapie sind alle medikamentösen Behandlungsformen ungeeignet. Neue Therapieansätze, wie GnRH-Antagonisten, Aromatasehemmer oder selektive Progesteronrezeptormodulatoren, haben noch keinen Eingang in die Routine gefunden.
Beschreibung:Gesehen am 24.11.2020
In der Ausgabe für die Schweiz erscheint der Artikel auf den Seiten 12-17
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1680-9416