Maskiertes Tourette-Syndrom: zur Differenzialdiagnose von Angst und Zwang

Patienten mit Tourette-Syndrom entwickeln über die Kernsymptomatik von motorischen und Vokalisationstics hinaus multiple psychopathologische Symptome. Unsere Kasuistik beschreibt eine Patientin, die unter der Annahme einer Angststörung jahrelang erfolglos verhaltenstherapeutisch behandelt wurde, w...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Bednarz, Katharina (VerfasserIn) , Haisch-Gomes, Susanne (VerfasserIn) , Barnett, Winfried (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2002
In: Der Nervenarzt
Year: 2002, Jahrgang: 73, Heft: 9, Pages: 867-869
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-001-1221-z
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-001-1221-z
Volltext
Verfasserangaben:K. Bednarz, S. Haisch, W. Barnett
Beschreibung
Zusammenfassung:Patienten mit Tourette-Syndrom entwickeln über die Kernsymptomatik von motorischen und Vokalisationstics hinaus multiple psychopathologische Symptome. Unsere Kasuistik beschreibt eine Patientin, die unter der Annahme einer Angststörung jahrelang erfolglos verhaltenstherapeutisch behandelt wurde, weil begleitende Zwangs-, motorische und Vokalisationsphänomene unberücksichtigt geblieben waren. Die Patientin hatte sie auch nicht berichtet, da sie sich an sie gewöhnt hatte. Die Kasuistik unterstreicht die Notwendigkeit aktiven Nachfragens und gezielter Anamneseerhebung, besonders bei atypischen und therapieresistenten Krankheitsbildern, was zu kritischen Überlegungen zum Komorbiditätsprinzip Anlass gibt.
Beschreibung:Published: 19 February 2014
Gesehen am 08.12.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-001-1221-z