Testgüte einer deutschsprachigen Version der Mehrdimensionalen Perfektionismus Skala von Frost, Marten, Lahart und Rosenblate (MPS-F)

Zusammenfassung. Es wird eine deutschsprachige Version der Multidimensional Perfectionism Scale (MPS-F) von Frost, Marten, Lahart und Rosenblate (1990) vorgestellt. An einer Stichprobe von 1170 Personen wurden die faktorielle Validität und die internen Konsistenzen der sechs Subskalen ermittelt, wo...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Altstötter-Gleich, Christine (VerfasserIn) , Bergemann, Niels (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Juli 1, 2006
In: Diagnostica
Year: 2006, Jahrgang: 52, Heft: 3, Pages: 105-118
ISSN:2190-622X
DOI:10.1026/0012-1924.52.3.105
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1026/0012-1924.52.3.105
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026/0012-1924.52.3.105
Volltext
Verfasserangaben:Christine Altstötter-Gleich und Niels Bergemann
Beschreibung
Zusammenfassung:Zusammenfassung. Es wird eine deutschsprachige Version der Multidimensional Perfectionism Scale (MPS-F) von Frost, Marten, Lahart und Rosenblate (1990) vorgestellt. An einer Stichprobe von 1170 Personen wurden die faktorielle Validität und die internen Konsistenzen der sechs Subskalen ermittelt, wobei verschiedene Strukturannahmen verglichen wurden. Es ergab sich ein akzeptabler Fit für ein Modell mit sechs korrelierenden Faktoren, deren Skalen befriedigende bis gute interne Konsistenzen aufweisen. Anhand zweier theoretisch begründeter und in der vorliegenden Forschung eingesetzter Kriteriumsvariablen - Depressivität und gute vs. schlechte Stimmung - wurden an einer Teilstichprobe (N = 270) die Kriteriums- und die inkrementelle Validitäten der Skalen ermittelt. Drei Subskalen waren zufrieden stellend kriteriumsvalide (Hohe Standards, Fehlersensibilität, Leistungsbezogene Zweifel), drei nicht (Organisiertheit, Erwartungen der Eltern, Kritik durch Eltern). An einer weiteren Stichprobe (N = 387) wurde ein ebenfalls theoretisch und empirisch begründetes Prozessmodell geprüft, das den mediierenden Effekt von aktivem Coping und dem Erleben sozialer Unterstützung auf den Zusammenhang zwischen den drei zentralen Subskalen und Indikatoren subjektiven Wohlbefindens - Lebenszufriedenheit und Erfolgserleben im Beruf - belegt.
Beschreibung:Gesehen am 15.12.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2190-622X
DOI:10.1026/0012-1924.52.3.105