Retest-Reliabilität und faktorenanalytische Dimensionalität der FSKN
Zusammenfassung: Selbstkonzepte werden in zunehmenden Maße im Rahmen unterschiedlichster klinischer Fragestellungen als verhaltens- und vorhersagerelevante Variablen berücksichtigt. Als eine Voraussetzung hierfür müssen Verfahren verfügbar sein, die im klinischen Bereich testtheoretisch evaluier...
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| Hauptverfasser: | , , |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
September 1, 2006
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| In: |
Zeitschrift für differentielle und diagnostische Psychologie
Year: 2002, Jahrgang: 23, Heft: 4, Pages: 367-380 |
| ISSN: | 2235-1485 |
| DOI: | 10.1024//0170-1789.23.4.367 |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1024//0170-1789.23.4.367 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024//0170-1789.23.4.367 |
| Verfasserangaben: | Niels Bergemann, Heinz Scheurer und Christine Altstötter-Gleich |
| Zusammenfassung: | Zusammenfassung: Selbstkonzepte werden in zunehmenden Maße im Rahmen unterschiedlichster klinischer Fragestellungen als verhaltens- und vorhersagerelevante Variablen berücksichtigt. Als eine Voraussetzung hierfür müssen Verfahren verfügbar sein, die im klinischen Bereich testtheoretisch evaluiert wurden und teststatistischen Gütekriterien genügen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die testtheoretische, insbesondere dimensionsanalytische Überprüfung der Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN, Deusinger 1986), ein Verfahren zur differentiellen Erfassung von Selbstkonzepten, das in Forschung und klinischer Praxis häufig Anwendung findet. Sowohl 180 Probanden aus der Normalpopulation als auch 152 schizophrene Patienten wurden mit den FSKN untersucht. Die Daten beider Stichproben wurden klassischen teststatistischen Analysen sowie einer Faktorenanalyse (FA) auf Itemebene zur Untersuchung der Konstruktvalidität unterzogen. Für beide Gruppen zeigten sich Cronbach α-Werte, die nur zum Teil in befriedigenden Bereichen lagen. Die Retest-Reliabilitäten für die klinische Stichprobe lagen überwiegend in befriedigenden Bereichen. Die Skalen des FSKN konnten anhand der untersuchten Stichproben faktorenanalytisch nicht repliziert werden, so dass von einer Überdifferenzierung der FSKN ausgegangen werden muss. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund bisheriger Befunde diskutiert, wobei insbesondere die FSKN-Analysen mit nichtmetrischer multidimensionaler Skalierung von Interesse sind. |
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| Beschreibung: | Gesehen am 16.12.2020 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISSN: | 2235-1485 |
| DOI: | 10.1024//0170-1789.23.4.367 |