Morfologia derivativa del linguaggion giuridico: il suffisso -ità

Die in italienischen Rechtstexten auffällige Frequenz von mit -ità gebildeten Abstrakta legt die Annahme einer besonderen Produktivität des Suffixes in der juristischen Fachsprache nahe. Auf der Grundlage eines elektronischen Korpus wird überprüft, ob bei Neubildungen -ità eine inhärente sema...

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Bibliographic Details
Main Authors: Rovere, Giovanni (Author) , Schambony, Julia (Author)
Format: Article (Journal)
Language:Italian
Published: [2002]
In: Romanische Forschungen
Year: 2002, Volume: 114, Issue: 3, Pages: 307-314
ISSN:1864-0737
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.jstor.org/stable/27941911
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Author Notes:Giovanni Rovere e Julia Schambony/Heidelberg
Description
Summary:Die in italienischen Rechtstexten auffällige Frequenz von mit -ità gebildeten Abstrakta legt die Annahme einer besonderen Produktivität des Suffixes in der juristischen Fachsprache nahe. Auf der Grundlage eines elektronischen Korpus wird überprüft, ob bei Neubildungen -ità eine inhärente semantische Leistung zuzuschreiben ist. Dadurch wäre die herkömmliche Auffassung, das Wortbildungsmorphem sei nur morphologisch motiviert, widerlegt. Der Vergleich der häufigen Ableitungen aus deverbalen Adjektiven auf -bile mit den im Korpus belegten analytischen Varianten lässt drei Kategorien mit unterschiedlichem Abstraktheitsgrad erkennen. Als entscheidend erweist sich die Semantik der Stammmorpheme, da in ihnen das Bedürfnis nach der Realisierung verschiedener Ausprägungen der deontischen Modalität zum Ausdruck kommt. Bei den konzeptuellen Derivationen, der Kategorie mit dem höchsten Abstraktheitsgrad, bildet -ità mit -bile hingegen eine idiomatische Einheit.
Item Description:Gesehen am 08.01.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1864-0737