Außenpolitik unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes?: Besprechung von EuGH, C-363/18

In seiner Entscheidung zur Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln aus den seit 1967 von Israel besetzten Gebieten hat der EuGH festgestellt, dass Lebensmittel, die in einer israelischen Siedlung im Westjordanland oder auf den Golanhöhen hergestellt werden, jeweils mit dem Klammerzusatz „israelische...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Sugg, Patricia (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2020-12-30
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2020, Issue: 2, Pages: 265-295
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2020.2.77813
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.11588/srzwo.2020.2.77813
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/77813
Get full text
Author Notes:Patricia Sugg
Description
Summary:In seiner Entscheidung zur Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln aus den seit 1967 von Israel besetzten Gebieten hat der EuGH festgestellt, dass Lebensmittel, die in einer israelischen Siedlung im Westjordanland oder auf den Golanhöhen hergestellt werden, jeweils mit dem Klammerzusatz „israelische Siedlung“ gekennzeichnet werden müssen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Entscheidung daraufhin, ob der EuGH mit dieser Auslegung der Lebensmittelinformationsverordnung Außenpolitik unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes betrieben hat.
Item Description:Gesehen am 21.01.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2020.2.77813