Unverträglichkeit gegenüber Dentalmaterialien: bei Verdacht ist interdisziplinäre Abstimmung erforderlich

Besteht der Verdacht auf Unverträglichkeiten gegenüber Dentalmaterialien, empfiehlt sich eine interdisziplinäre Abklärung, die unter anderem zahnärztliche, psychosomatische, allergologische und toxikologische Aspekte einbezieht. Zurückhaltung ist bei der Anwendung umstrittener Testmethoden aus...

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Main Author: Staehle, Hans Jörg (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2000
In: Deutsches Ärzteblatt
Year: 2000, Volume: 97, Issue: 49, Pages: A3344-A3351
ISSN:2199-7292
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.aerzteblatt.de/archiv/25372/Unvertraeglichkeit-gegenueber-Dentalmaterialien-Bei-Verdacht-ist-interdisziplinaere-Abstimmung-erforderlich
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Author Notes:Hans Jörg Staehle
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Summary:Besteht der Verdacht auf Unverträglichkeiten gegenüber Dentalmaterialien, empfiehlt sich eine interdisziplinäre Abklärung, die unter anderem zahnärztliche, psychosomatische, allergologische und toxikologische Aspekte einbezieht. Zurückhaltung ist bei der Anwendung umstrittener Testmethoden aus dem Bereich der Komplementärmedizin geboten. Auf einer solchen Grundlage werden gelegentlich intakte zahnärztliche Restaurationen ausgetauscht, Zähne extrahiert oder gar Kieferknochen zur vermeintlichen „Entgiftung“ ausgefräst. Dies kann erhebliche Gebissdestruktionen zur Folge haben. Aus Gründen des Patientenschutzes sollten die negativen Folgen solch invasiver Methoden bei der Aufklärung und Beratung Betroffener größere Beachtung als bisher finden.
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Physical Description:Online Resource
ISSN:2199-7292