Erzählte Ordnungen - Ordnungen des Erzählens: Studien zu Texten vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit

"Indem narrative Texte Welten entfalten, entwerfen sie auch Ordnungen. Darüber hinaus müssen sie im Erzählen ordnungshaft gestaltet sein, so dass der Begriff der 'Ordnung' in Anwendung auf Erzähltexte in doppelter Hinsicht relevant ist: als Ordnung(en) des Erzählens wie auch als...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Other Authors: Fuhrmann, Daniela (Editor) , Selmayr, Pia (Editor)
Format: Conference Paper
Language:German
Published: Berlin Boston De Gruyter [2021]
Series:Trends in medieval philology 40
In: Trends in medieval philology (40)

Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
DOI:10.1515/9783110729115
Subjects:
Online Access:Verlag, Volltext, Open Access: https://doi.org/10.1515/9783110729115
Verlag, Open Access: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110729115
Verlag, kostenfrei: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110729115
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/cover/covers/9783110729115.jpg
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110729115/original
Get full text
Author Notes:Herausgegeben von Daniela Fuhrmann und Pia Selmayr
Description
Summary:"Indem narrative Texte Welten entfalten, entwerfen sie auch Ordnungen. Darüber hinaus müssen sie im Erzählen ordnungshaft gestaltet sein, so dass der Begriff der 'Ordnung' in Anwendung auf Erzähltexte in doppelter Hinsicht relevant ist: als Ordnung(en) des Erzählens wie auch als erzählte Ordnung(en). 'Ordnung' wird dabei als dynamisches Konzept verstanden, das nur in seiner Pluralität zu fassen sowie stark an die gesellschaftlichen Aktionsräume seiner Aushandlung rückgebunden ist. Denn Ordnungen zielen u. a. darauf, Gemeinschaft zu stiften und zu organisieren, Wahrnehmung zu formen, Bedeutung zu generieren, Sinnangebote zu machen sowie Wissen zu ermöglichen. Demnach lassen sich die in erzählten Welten entworfenen Ordnungsvorstellungen als spezifischer Ausdruck kulturellen Wissens lesen. Primäres Interesse des Bandes ist es, 'Ordnung' als Kategorie narratologischer Analyse zu erproben und über die im Titel benannte Doppelformel zu erfragen, inwiefern über ordnungshaftes Erzählen in Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Ordnungsvorstellungen von Gesellschaften produktiv verhandelt werden und in welcher Form Erzählliteratur somit beanspruchen kann, an der Bildung soziokultureller Welt Teil zu haben."--
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783110729115
9783110729160
DOI:10.1515/9783110729115
Access:Open Access